Vom VideoFilmFest bis zur transmediale: Durchsuche das Archiv aller vergangenen Festivalausgaben.
VideoFilmFest '88Seit 1973 ist Video ein integraler, nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des Internationalen Forums des Jungen Films der Internationalen Filmfestspiele. 1988 wurde in der MedienOperative (sonst nur zweite Spielstätte der Videoauswahl) auch ein eigens zusammen gestelltes Programm gezeigt, als VideoFilmFest.13.02 – 23.02.1988 MedienOperativ
VideoFest ‘892․ VideoFestIn diesem Jahr zum zweiten Mal realisiert, war das VideoFest zum größten ständigen europäischen Videofestival geworden. Video ist jung, war von Anfang an eine Reaktion auf die „schöne neue Welt“ der hochtechnisierten Massengesellschaft mit all ihren Computern, Kernkraftwerken, zerstörten Landschaften und vereinsamten Individuen.10.02 – 21.02.1989 MedienOperativ
VideoFest '90Das VideoFest ist innerhalb kurzer Zeit zu einem der bedeutendsten internationalen Videofestivals geworden. In diesem Jahr präsentierte das Programm Arbeiten zwischen Videokunst und –Dokumentationen; Anspruch war, videospezifische Umsetzungen dokumentarischer Produktionen herauszustellen.09.02 – 20.02.1990 AdK MedienOperativ
VideoFest '914․ VideoFest1991 – Das VideoFest ist kantiger geworden als zuvor, mit mehr Arbeiten, die formal und inhaltlich Irritationen schaffen; mit mehr Dokumentationen, die sich um formsprachliche Innovation und aufregende Inhalte bemühen; mit auffällig vielen Videos, die sich künstlerischer Mittel bedienen, um sozialkritische und politische Themen anders als üblich zu reflektieren.13.02 – 24.02.1992 AdK
VideoFest '925․ VideoFestAuch 1992 war es der Anspruch der MedienOperative, mit dem VideoFest die Entwicklung der internationalen Videokultur zu spiegeln, den Reichtum all ihrer Genres zu repräsentieren – sei es bei Produktionen, bei Skulpturen oder bei grenzüberschreitenden Bereichen wie interaktiven Medien oder Computeranimation.13.02 – 24.02.1992 AdK MedienOperativ
Videofest '936․ VideoFestDas VideoFest '93 hatte mehr zu bieten als je zuvor. Zum einen ein Hauptprogramm in gewohnter Qualität. Zum anderen ein optimales Raumangebot für alle Aktivitäten wie Programm, Installationen, Markt, Konferenzen, Sondervorführungen etc. Besser informiert und besser unterhalten. Manchmal irritiert, aber niemals gelangweilt. Viel Wirbel im Kopf.14.02 – 24.02.1993 Podewil
VideoFest '947․ VideoFestDas VideoFest im siebten Jahr, das landläufig als das „verflixte“ gilt – keineswegs beim VideoFest. Die Berührung von Video und Fernsehen waren immer wichtiger geworden. Das Programm zeigte ungewöhnliche Fernsehproduktionen sowie Bänder, die sich kritisch am großen Medium gerieben haben.10.02 – 20.02.1994 Podewil
VideoFest '958․ VideoFestDas VideoFest '95 warf einen Blick über den Tellerrand und beschäftigte sich ausführlich damit, was sich hinter dem neuen Zauberwort Multimedia verbirgt, konzentriert auf Künstlerisches auf CD-ROM und im Internet – mit Vorführungen, Diskussionen, einer Ausstellung und Workshops.09.02 – 19.02.1995 Podewil
VideoFest '969․ VideoFestTechnologische Entwicklungen wuchsen mit exponentieller Geschwindigkeit. Die elektronische Kunst begann, der digitalen zu weichen. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, hat das VideoFest sich neu strukturiert: Video – Fernsehen – Multimedia stehen künftig gleichberechtigt nebeneinander, auch die Vorführung von Filmen mit digitalen Produktionsanteilen war nun möglich.15.02 – 25.02.1996 Podewil
transmedia '9710․ VideoFestMultimedia, innovatives Fernsehen und Video bildeten erneut den Schwerpunkt des Festivalgeschehens. Zusätzlich wurden auch für die Medienterritorien relevante technologische Entwicklungen sowie philosophische Diskurse in das Programm eingebunden: Hirnforschung und Neuroästhetik, Nanotechnologie und eine durchaus selbstkritische Diskussion um die inflationäre Vielfalt futuristischer Diskurse.23.05 – 01.06.1997 Podewil
transmediale '98BESTANDSAUFNAME SEHEN / STOCKTAKING VISIONZum ersten Mal in seiner Geschichte steht das Festival unter einem Motto: BESTANDSAUFNAHME SEHEN. Es wurde eine Bilanz gezogen, was uns denn das Fernsehen und all die neuen Medien bislang gebracht haben.12.02 – 22.02.1998 Podewil
transmediale '99transmediale lud auch Künstler und Wissenschaftler sowie kommerzielle Produzenten ein, digitale Welten und Wesen in Film, Video und Spiel vorzustellen. Die Unterhaltungsindustrie wurde als spannendes Experimentierfeld von Kunst, Design und moderner Technik und ihrer umwälzenden Veränderungen und somit als natürliches Thema der transmediale wahrgenommen.11.02 – 22.02.1999 Podewil Maria am Ost-Bhf
transmediale 2000Die transmediale 2000 befand sich im Jahrtausendwechsel: die ganze Welt spekulierte darauf, dass Computer abstürzen, Philosophien grundlegende Wendungen einschlagen und die Welt ihrem Untergang näher kommt.11.02 – 20.02.2000 Podewil
transmediale.01DIY [do it yourself!]Aus passiven Medienkonsumenten wollte die transmediale.01 aktive Produzenten machen: Künstlerische und medientechnologische Strategien sollten von den Besuchern benutzbar gemacht werden, um ihnen die Möglichkeit zu geben, selbst und vor Ort Kunst zu gestalten. Somit reflektierte DIY [do it yourself!] die emanzipatorische Tendenz des Selbermachens auf medienkünstlerischer Ebene.05.02 – 11.02.2001 Podewil
transmediale.02go public!go public! war damit eine Aufforderung an Künstler und Besucher der transmediale.02, Öffentlichkeit zu schaffen, an die Öffentlichkeit zu gehen und neue kreative Ideen für die Gestaltung und Nutzung des öffentlichen Raums im digitalen Zeitalter zu entwickeln.05.02 – 10.02.2002 HKW
transmediale.03PLAY GLOBAL!Als kulturelles Gegengewicht zur ökonomischen und militärischen Globalisierung präsentierte sich die transmediale.03 als künstlerischer "global player": künstlerisch-kritische Strategien sollten ironische, humorvolle aber vor allem spielerische Ideen zum Umgang mit der Globalisierung erfinden.01.02 – 05.02.2003 HKW Maria am Ostbahnhof
transmediale.04FLY UTOPIA!FLY UTOPIA! beschäftigte sich zum Einen mit dem hoffnungsvollen Versprechen der unendlichen Möglichkeiten des Medienzeitalters und zum Anderen mit der unvermeidbaren Hoffnungslosigkeit der technologisierten, entkulturalisierten Gesellschaft, zerrissen durch Machtansprüche und globale Konflikte.31.01 – 04.2.2004 HKW
transmediale.05BASICSDie transmediale.05 lotete die BASICS, die ästhetischen und ethischen Grundlagen künstlerischer Arbeit mit digitalen Technologien in einer überdrehten, hyper-potenziellen Kultur aus und stellte Modelle künstlerischer Praxis vor, deren Ethik nicht auf vergangenen Wertsystemen, sondern auf der Aneignung einer extremen und widersprüchlichen Gegenwart basieren.03.02 – 08.02.2005 HKW
transmediale.06REALITY ADDICTSREALITY ADDICTS sind jene Menschen der hochtechnisierten Welt, die sich nicht mit der Abgeschlossenheit des Multimedia zufrieden geben; sie verlangen mehr als das: der reale Mensch, Bild und Wort, Kultur und Natur fesseln sie, sodass sie es sich zur Aufgabe gemacht haben, die durch Medientechnologie erzeugte Wirklichkeit mit künstlerischen Strategien zu unterlaufen, ihre Defekte zu feiern und mit dem beinah Möglichen zu spielen.03.02 – 07.02.2006 AdK
transmediale.07unfinish!unfinish! verlangte scheinbar abgeschlossene Prozesse wieder zu öffnen und stellte die Endlichkeit in Frage, um jeder Situation ihre potentielle Vielfältigkeit bewusst zu machen.31.01 – 04.2.2007 AdK
transmediale.08CONSPIRE...Unter dem Motto CONSPIRE... untersuchte die transmediale.08 dubiose Welten, zweideutige Erzählungen und undurchsichtige Meinungsbildungsprozesse, um die Mittel und Werkzeuge kreativ-konspirativer Strategien kritisch zu erkunden und sie für die Entwicklung neuer digitaler Ausdrucksformen nutzbar zu machen.30.01 – 03.02.2008 HKW Podewil
transmediale.09DEEP NORTHMit dem Festivalthema DEEP NORTH schaute die transmediale.09 im Jahr 20 nach der Wende auf den notwendigen globalen Kulturwandel, der aus dem Schmelzen der Polkappen erwachsen wird.28.01 – 01.02.2009 HKW
transmediale.10FUTURITY NOW!02.02 – 07.02.2010 HKW
transmediale 2011RESPONSE:ABILITYRESPONSE:ABILITY ist die neue soziale Metapher der live geschalteten Gesellschaft: die Fähigkeit im konstanten Strom der Ereignisse handlungsfähig zu bleiben und selbstverantwortend agieren zu können.01.02. - 06.02.2011 HKW
transmediale 2k+12in/compatibleInkompatibilität bezeichnet den Zustand, wenn Dinge nicht reibungslos miteinander funktionieren. Mit dem Thema in/compatible untersuchte das Festival die produktiven und destruktiven Seiten der Inkompatibilität als fundamentale Voraussetzung kultureller Produktion.31.01. - 05.02.2012 HKW
transmediale 2013BWPWAPIm Netzjargon benutzt man das Akronym BWPWAP (Back When Pluto Was a Planet), um über Dinge zu reden, die sich vor Kurzem schnell verändert haben. Die transmediale 2013 zeigte, dass die von neuen Technologien und in Bewegung befindlichen Wissensparadigmen angefeuerte Klassifizierungskrise wertvollen Raum für das Aushandeln von Kultur und künstlerische Interventionen eröffnet.29.01 – 03.02.2013 Embassy of Canada HKW
transmediale 2014afterglowZwischen Hightech-Glanz, Elektroschrottplätzen, Big Data-Firmen und Überwachungssystemen: transmediale 2014 begriff den afterglow des Digitalen als Chance, drängende aktuelle Themen zu behandeln und neue spekulative Praktiken zu entwickeln.29.01 – 02.02.2014 HKW
transmediale 2015CAPTURE ALL!Wie sieht die Zukunft von Arbeit, Spiel und Leben durch den „Black Mirror“ von Daten aus? Wie werden sich unsere quantifizierten Lebensstrukturen entwickeln? Die transmediale 2015 thematisierte unser Verständnis gegenüber einer Kultur, die von Messungs- und Automationsabläufen abhängt, und wie man in solch einer Kultur autonom handeln kann.28.01. - 01.02.2015 HKW
transmediale 2016transmediale/conversationpiece2016 wurde die transmediale/conversationpiece zu einer Plattform für intensiven Austausch, Stimmengewirr und Umbrüche. Dabei zielte sie darauf ab, idealisierte Aspekte des Lebens im digitalen Kapitalismus dialogisch zu hinterfragen.03.02. – 07.02.2016 HKW
transmediale 2017ever elusiveUnter dem Titel ever elusive feierte die transmediale ihr 30-jähriges Bestehen. Im Kontext von sich ständig verändernden Medienkulturen beschäftigte sich ever elusive im Dialog mit der Vergangenheit mit den dazugehörigen kontinuierlichen Verschiebungen.02.02. – 05.03.2017 HKW
transmediale 2018face valuetransmediale 2018 lotete neue Möglichkeiten aus, sich der alarmierenden Entwicklung eines digitalen Populismus, der Radikalisierung der Netzkultur und neuen Kulturkämpfen zu widersetzen und diese zu dekonstruieren.28.01. – 02.02.2018 HKW
transmediale 201931.01.–03.02.2019
transmediale 2020end to endtransmediale 2020 bewertet die Rolle von Netzwerken als technologische, soziale und künstlerische Infrastruktur und ihre Grenzen neu. Im Mittelpunkt stehen potenzielle Entwicklungen der Netzwerkgesellschaft - und die Frage, wie eine Zukunft jenseits davon aussehen könnte.28.01.–03.01.2020 HKW Volksbühne
transmediale 2021-22for refusalDie 34. Ausgabe der transmediale untersuchte die politische Wirkmächtigkeit von Ablehnung und ihre generativen Möglichkeiten. Im Laufe des Jahres kartografierte die transmediale 2021–22 die politische Handlungsfähigkeit der Verweigerung und untersuchte ihr Potenzial, neue soziopolitische Realitäten zu schaffen.28.01.2021–29.01.2022 AdK silent green KKB null HKW
transmediale 2023a model, a map, a fictionUnter dem diesjährigen Titel a model, a map, a fiction erforscht das fünftägige Festival Skalierungstechnologien und wie diese unsere Beziehungen, Emotionen und das Politische neu konfigurieren.02.01.–02.05.2023 AdK
transmediale 2024you're doing amazing sweetieDie 37. Ausgabe der transmediale beschäftigt sich mit den toxischen Logiken von Online Content, der immer mehr Aufmerksamkeit der Internetnutzer:innen und Ressourcen der Welt beansprucht, und untersucht, wie dieser gefühlte Horror der Produktion von Content unsere Beziehungen zur Technologie bestimmt.31.01.–02.04.2024 silent green KKB HKW
transmediale 2025(near) near but — farDie 38. Ausgabe von transmediale erarbeitet ein Verständnis für das fragwürdige Verhältnis von dieser seltsamen, virtuell erzeugten Nähe und den damit einhergehenden neuen Formen der Vertrautheit, die uns durch automatisierte Transaktionen vorgeschlagen werden.29.01.–02.02.2025 silent green HKW
transmediale 2026By the Mango Belt & Tamarind RoadThe 39th edition of transmediale looked at the re·figuration of systems, cosmologies, and technologies through the metaphorical coordinates By the Mango Belt & Tamarind Road. The festival was reimagined as a living recursive carrier net – a hammock of relational technologies in practice that stretch across latitudes, rhythms, and systems.28.01.–01.02.2026 silent green null
For almost 40 years, transmediale has created a space for critical reflection on cultural transformation from a post-digital perspective with the goal of developing new outlooks on our technological era. This comprehensive overview of all festival editions spans through the rise of video and net.art, to the most recent discussions on digital culture.