Seit 2020 hat transmediale das Residency Programm mit Kooperationen verschiedener Partnerinstitutionen ausgeweitet.
Das Residency Programm 2027 beschäftigt sich im Kontext von 40 Jahre transmediale mit der Frage danach, wie ein Netzwerk integer bleiben kann, während die es umgebenden Strukturen zusammenbrechen. Der diesjährige Open Call sucht nach Projekten, die Alternativen dazu bieten, wie wir die technologischen Bedingungen, in denen wir leben, verstehen, auf sie reagieren und sie gestalten.
Angesichts eskalierender politischer und ökologischer Krisen sowie zunehmender gesellschaftlicher Spaltungen untersuchen die ausgewählten Projekte, wie durch Technologie initiierte Gesten und alternative Wissensformen unsere kollektiven Handlungsweisen neu ausrichten können. Anhand von relationalen Ansätzen digitaler Kunstpraxis setzen sich die Künstler:innen kritisch mit den sozialen Dimensionen und (Fehl-)Nutzungen von Technologie auseinander. Die Residencies 2026 haben von Mai bis Juli stattgefunden.
Amanda E. Metzger

Ahreum Lee

Martyna Marciniak

Laura Benech

-
Vilém Flusser ResidencyDie Vilém Flusser Residency for Artistic Research ist transmediales am längsten laufendes Residencyprogramm und wurde 2012 gegründet. Die Residency ist eine Kooperation mit dem Vilém Flusser Archiv an der Universität der Künste Berlin (UdK), das den Nachlass des Kulturtheoretikers Vilém Flusser verwahrt.in Zusammenarbeit mit dem Vilém Flusser Archiv an der Universität der Künste Berlin (UdK) -
Pro Helvetia Digital Art ResidencySeit 2022 unterstützt die Digital Arts Residency in Kooperation mit Pro Helvetia Künstler:innen und Kollektive, die im Bereich digitaler Kunstpraktiken arbeiten — von der Begleitung von Recherchephasen bis hin zur Produktionsunterstützung von Projekten. Die Residency richtet sich an Schweizer oder in der Schweiz ansässige Künstler:innen und Forscher:innen, die an der Schnittstelle von Medienkunst, Design, Sound und Bewegtbild arbeiten.in Kooperation mit der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia -
transmediale x ARKO ResidencySeit 2025 unterstützt das transmediale x ARKO Residency-Programm künstlerische Forschung in den Bereichen digitale Kunst und Bewegtbildpraktiken, Design, Sound und Medientheorie. Die Residency wird an eine Person mit koreanischer Staatsbürgerschaft vergeben, die in diesen Feldern arbeitet und in Korea oder anderswo ansässig ist.in Zusammenarbeit mit dem Arts Council Korea -
coExistencecoExistence – Encounters between Human and Synthetic Agents ist ein internationales Artistic Residency Programme, entwickelt in Kooperation zwischen HEK (Haus der Elektronischen Künste, Basel, Schweiz), Pleamar (Mar del Plata, Argentinien) und der transmediale, gefördert von Pro Helvetia. Das Projekt entwirft einen Raum für kreative Forschung und künstlerische Produktion, der mögliche Formen der Koexistenz zwischen menschlichen Systemen, technologischen Infrastrukturen und sensiblen Umgebungen erkundet.in Kooperation mit HEK und Pleamar, gefördert von Pro Helvetia
Als zentraler Bestandteil der Aktivitäten der transmediale konzentriert sich das Residency-Programm auf die Unterstützung nachhaltiger Praktiken und langfristiger Beziehungen zu Künstler:innen und betont dabei einen prozessorientierten Ansatz statt outputgetriebener Präsentationen. Indem unterschiedliche Disziplinen und Praktiken zusammengeführt werden, zielt das Programm darauf ab, sowohl die lokalen als auch internationalen Netzwerke der transmediale sowie die Community des Festivals zu erweitern.




