art&digitalculture

ever elusive

thirty years of transmediale
2 Feb - 5 März 2017
HKW and various venues, Berlin
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transmediale/resource/journal

Reflections on the Anxious to Make Stream by Teresa Dillon

Die transmediale feiert ihr 30-jähriges Bestehen mit einem über einen Monat laufenden Programm. Early Bird-Pässe für das Festival-Wochenende im Februar 2017 sind ab jetzt verfügbar.

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/art&digitalculture

Die transmediale ist ein Festival und ganzjähriges Projekt in Berlin, das neue Verbindungen zwischen Kunst, Kultur und Technologie herausstellt. Das Ziel der Aktivitäten der transmediale ist es, ein kritisches Verständnis der gegenwärtigen, von Medientechnologien geprägten Kultur und Politik zu festigen. Im Laufe seiner 30-jährigen Geschichte hat sich das jährliche Festival zu einem der wichtigsten Events in den Kalendern von Medienkunstexpert_innen, Künstler_innen, Aktivist_innen und Student_innen aus aller Welt etabliert. Seit 2011 werden außerdem im Rahmen des resource-Programms das ganze Jahr über Projekte realisiert, zu denen auch eine Residency zählt. Diese Aktivitäten bieten kontinuierliche Strukturen, die durch Feedback, Reflexion und Forschung auf das jährliche Festival Bezug nehmen und mit diesem im Wechselspiel stehen.

  • transmediale/art&digitalculture

  • transmediale/festival

    A yearly leading media arts event

  • transmediale/archive

    A unique 30 year history of media art

  • transmediale/resource

    All-year activities beyond the festival

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/festival

Das Festival präsentiert mit 25.000 Besuchen jedes Jahr ein umfangreiches Programm, das sich über Ausstellungen, Konferenzen, Screenings, Performances und Publikationen erstreckt. Dieser umfassende kulturelle Ansatz wird auch von der Bundesregierung anerkannt, die die transmediale als Leuchtturmprojekt der Gegenwartskultur unterstützt. Jedes Jahr schafft ein spezifisches Thema den Rahmen für die Arbeit von Künstler_innen, Medienaktivist_innen, Wissenschaftler_innen, Designer_innen und anderen Kreativen, die reflexive, ästhetische und spekulative Positionen im Feld von Kunst, Kultur und Technologie beziehen. Das nächste Festival findet vom 2. Februar bis zum 5. März 2017 im Haus der Kulturen der Welt und weiteren Veranstaltungsorten in Berlin statt.

"Das Forum", Installation im Foyer bei transmediale/conversationpiece. Photo: transmediale // design akademie berlin

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/archive

Das sich stetig erweiternde transmediale/archive versammelt Material aus 30 Jahren Festivalgeschichte. Im Archiv-Bereich der Website lassen sich Programmhefte, Kataloge und andere Publikationen vergangener Festivalausgaben durchsuchen oder Arbeiten, Vorträge und audiovisuelles Dokumentationsmaterial entdecken. Da die transmediale schon 1988 als VideoFilmFest gegründet wurde, bildet die Sammlung einen wesentlichen Teil der Geschichte von Medien- und digitaler Kunst ab – mit all den Brüchen, dem technologischen Wandel und den sich verschiebenden thematischen Schwerpunkten. Bedenkt man, dass sich das Berliner Festival über die Jahre hinweg seinen multidisziplinären Anspruch erhalten und eine Vielzahl von – nationalen wie internationalen – künstlerischen, akademischen und aktivistischen Positionen zusammengebracht hat, wird eines deutlich: Das transmediale/archive leistet gleichzeitig einen bedeutenden Beitrag zur Archivierung experimenteller Medienkultur in Berlin und international.

  • Seit 1973 stellen Videoarbeiten einen integralen Bestandteil des Internationalen Forums des Jungen Films der Internationalen Filmfestspiele Berlin dar. Nachdem das Forum 1987 beschlossen hatte, seine Video- und Videokunst-Vorführungen beinahe vollständig einzustellen, präsentierte die unabhängige Produktionsgruppe MedienOperative unter dem Namen VideoFilmFest ihr eigenes Programm, um die wachsende Bedeutung und Vielfalt der Videokunst hervorzuheben.

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  • Bereits im zweiten Jahr seines Bestehens war das VideoFest ‘89 das größte europäische Video-Festival. Es widmete sich dem Video als junger Kunstform, die immer schon eine Reaktion auf die „schöne neue Welt“ der hochtechnisierten Massengesellschaft mit ihren Computern, Kernkraftwerken, zerstörten Landschaften und vereinsamten Individuen war. Video wird sich deshalb immer von Film unterscheiden – es bleibt sperrig, verspielt und angreifbar.

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  • Schon nach kurzer Zeit hatte sich das VideoFest zu einem der wichtigsten internationalen Video-Festivals entwickelt. Das VideoFest ‘90 präsentierte Arbeiten zwischen Videokunst und -dokumentation; Anspruch war es, videospezifische Umsetzungen dokumentarischer Produktionen herauszustellen.

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  • Die Ausrichtung des VideoFests ‘91 war kantiger geworden: Im Programm fanden sich mehr Arbeiten, die formal und inhaltlich Irritationen schaffen, mehr Dokumentationen, die sich um formsprachliche Innovation und aufregende Inhalte bemühen; mehr Videos, die mit  künstlerischen Mitteln soziale und politische Themen in ungewöhnlicher Weise reflektieren.

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  • Auch das VideoFest ‘92 hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die Entwicklung der internationalen Videokultur zu spiegeln und den Reichtum all ihrer Genres zu repräsentieren – sei es bei Produktionen, Skulpturen oder grenzüberschreitenden Bereichen wie interaktiven Medien oder Computeranimation.

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  • Eine neue Ausgabe, ein verändertes Gesicht: Das VideoFest ‘93 legte mit dem neuen Programm AKZENTE einen Fokus auf die Videokulturen Frankreichs und Lateinamerikas.  Video satt: anders als Film, anders als Fernsehen – manchmal irritierend, aber niemals langweilig.

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  • Das siebte Jahr, das landläufig als das „verflixte“ gilt – davon konnte beim VideoFest ‘94 keine Rede sein. In einer Zeit, in der die Berührungspunkte von Video und Fernsehen immer wichtiger geworden waren, zeigte das Programm ungewöhnliche Fernsehproduktionen sowie Bänder, die sich kritisch am kommerziellen Medium rieben.

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  • Das VideoFest '95 warf einen Blick über den Tellerrand und beschäftigte sich ausführlich damit, was sich hinter dem neuen Zauberwort Multimedia verbarg – konzentriert auf Künstlerisches auf CD-ROM und im Internet. Das Programm umfasste Vorführungen, Diskussionen, Workshops und eine Ausstellung.

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  • Technologische Entwicklungen wuchsen mit exponentieller Geschwindigkeit, die elektronische Kunst sollte bald der digitalen weichen: Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, hatte sich das VideoFest ‘96 neu strukturiert und stellte nicht nur Video, sondern auch Fernsehen und Multimedia in den Fokus.

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  • Zum zehnjährigen Jubiläum trat das VideoFest unter dem neuen Namen transmedia ‘97 auf. Multimedia, innovatives Fernsehen und Video bildeten erneut den Schwerpunkt des Festivalgeschehens. Zusätzlich wurden auch für diese Medienterritorien relevante technologische Entwicklungen sowie philosophische Diskurse in das Programm eingebunden.

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  • Zum ersten Mal in seiner Geschichte stand das Festival unter einem Motto: Bestandsaufnahme Sehen. Die transmediale ‘98 zog Bilanz, was uns das Fernsehen und all die neuen Medien bislang gebracht haben.

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  • Mit dem Untertitel „international media arts festival berlin“ lud die transmediale ‘99 Künstler_innen, Wissenschaftler_innen und kommerzielle Produzent_innen ein, um digitale Welten und Wesen in Film, Video und Spiel vorzustellen. Ziel war es, die Unterhaltungsindustrie als spannendes Experimentierfeld von Kunst, Design und moderner Technik zu erkunden.

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  • Die Jahrtausendwende: Die ganze Welt spekulierte darauf, dass Computer abstürzen und die Welt ihrem Untergang näher kommt. Die transmediale 2000 dokumentierte die sich wandelnde künstlerische Praxis in einer medientechnologisch orientierten Kultur zum Beginn des neuen Jahrtausends.

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  • Aus passiven Medienkonsument_innen wollte die transmediale.01 DIY aktive Produzent_innen machen: Sie betonte die emanzipatorische Tendenz des Selbermachens in der digitalen Kultur und bot ein hochkarätig besetztes Forum für die Auseinandersetzung mit neuen Formen künstlerischer und gesellschaftlicher Partizipation.

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  • Der Ausdruck „go public“ bezeichnet in der New Economy den Börsengang einer Firma. Ursprünglich wurde darunter ganz allgemein die Veröffentlichung von Informationen verstanden. Die transmediale.02 go public! war eine Aufforderung an Künstler_innen und Besucher_innen, kreative Ideen für den öffentlichen Raum im digitalen Zeitalter zu entwickeln.

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  • Konzipiert als Gegengewicht zu ökonomischen und militärischen Formen der Globalisierung, präsentierte sich die transmediale.03 PLAY GLOBAL! als künstlerischer „global player“: Mithilfe von künstlerisch-kritischen Strategien sollten ironische, humorvolle und vor allem auch spielerische Ideen zum Umgang mit der Globalisierung gefunden werden.

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  • Die transmediale.04 FLY UTOPIA! beschäftigte sich mit den Hoffnungen, die sich an die scheinbar unendlichen Möglichkeiten des Medienzeitalters knüpften – und mit der Hoffnungslosigkeit einer vollständig technologisierten, entkulturalisierten Gesellschaft, zerrissen durch globale Konflikte.

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  • Die transmediale.05 BASICS untersuchte die ästhetischen und ethischen Grundlagen, auf denen künstlerische Arbeit mit digitalen Technologien in einer hyper-potenziellen Kultur fußt. Das Festival stellte darum Modelle künstlerischer Praxis vor, deren Ethik nicht auf tradierten Wertesystemen, sondern auf der Aneignung einer extremen und widersprüchlichen Gegenwart basiert.

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  • Die transmediale.06 REALITY ADDICTS stellte den realen Mensch, Bild und Wort, Kultur und Natur in den Fokus. Dabei versuchte das Festival, unsere durch Medientechnologien erzeugte Wirklichkeit mit künstlerischen Strategien zu unterlaufen.

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  • Die transmediale.07 unfinish! widmete sich menschlichem Handeln und künstlerischer Praxis zwischen Offenheit, Endlichkeit und Abschließung. Denn „unfinish!” ist nicht nur Schlachtruf, sondern auch Fluch der Arbeit mit digitalen Medien, die keinen Abschluss, sondern nur aufeinanderfolgende Versionen kennt.

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  • Die transmediale.08 CONSPIRE... erkundete dubiose Welten, zweideutige Erzählungen und undurchsichtige Prozesse der Meinungsbildung. Das Festival warf einen kritischen Blick auf die Mittel kreativ-konspirativer Strategien, die das Potenzial für die Entwicklung neuer digitaler Ausdrucksformen hatten.

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  • Die transmediale.09 DEEP NORTH konzentrierte sich auf die Auswirkungen der anstehenden globalen Transformationsprozesse – dem Überschreiten eines „Point of no return“, das sich mit dem Fall der Berliner Mauer vor 20 Jahren vergleichen lässt.

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  • Auf der Suche nach neuen Entwürfen für die Zukunft: Die transmediale.10 FUTURITY NOW! fragte nicht danach, was die Zukunft für uns bereit hält – sondern was wir uns eigentlich für die Zukunft überlegt haben.

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  • Die transmediale.11 RESPONSE:ABILITY richtete den Blick auf einen neuen Echtzeit-Lebensraum, in dem wir ununterbrochener digitaler Stimulation ausgesetzt sind, und rief zur gemeinsamen Reflexion darüber auf, wie wir heute im und mit dem Internet leben.

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  • Inkompatibilität bezeichnet den Zustand, wenn Dinge nicht reibungslos miteinander funktionieren. Die transmediale 2k+12 in/compatible untersuchte die produktiven und destruktiven Seiten der Inkompatibilität als fundamentale Voraussetzung kultureller Produktion.

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  • Der Ausdruck „BWPWAP“ (Back When Pluto Was a Planet) beschreibt Dinge, die sich vor Kurzem schnell verändert haben. Die transmediale 2013 BWPWAP wollte zeigen, dass diese Klassifizierungskrise einen Raum für kulturelle Aushandlungsprozesse und künstlerische Interventionen eröffnen kann.

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  • Die transmediale 2014 afterglow erkundete, wie in der postdigitalen Gegenwart einstige Schätze des mediatisierten Lebens zu Müll werden. Das Festival begriff den „Afterglow“ des Digitalen als Chance, neue spekulative Praktiken zu entwickeln.

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  • Wie sieht die Zukunft von Arbeit, Spiel und Leben durch den „Black Mirror“ von Daten aus? Wie werden sich unsere quantifizierten Lebensstrukturen entwickeln? Die transmediale 2015 CAPTURE ALL thematisierte unser Verständnis gegenüber einer Kultur, die von Messungs- und Automatisierungsabläufen geprägt ist.

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  • 2016 wurde die transmediale/conversationpiece zu einer Plattform für intensiven Austausch, Stimmengewirr und Umbrüche. Dabei zielte sie darauf ab, idealisierte Aspekte des Lebens im digitalen Kapitalismus dialogisch zu hinterfragen.

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/resource

transmediale/resource bietet der Ganzjahresaktivität der transmediale mit Kooperationsprojekten, Netzwerkaktivitäten und Sonderveranstaltungen einen Rahmen. Ziel ist es, das weitgehend unartikulierte Wissen zu bewahren, das während der Festivals produziert wird – und eine möglichst nachhaltige Struktur für Feedback und Forschung zu schaffen. Aus diesem Grund startete 2016 das transmediale/journal, das eine Plattform für weiterführende Überlegungen, Reaktionen und Diskussionen bilden soll. Festivalnahe Projekte und Veranstaltungen wie Workshops, Vorträge und Netzwerkveranstaltungen, die über das Jahr verteilt stattfinden, werden außerdem in den resource/news vorgestellt. Zusätzlich stellt transmediale/resource den Kontext dar, in den sich Kooperationen wie die jährlich vergebene Vilém Flusser Residency for Artistic Research und der regelmäßige Austausch mit einem umfangreichen Netzwerk von internationalen und Berliner Partnern einfügen.

Magical Secrecy Tour, Berlin, Deutschland, 5. Juni, 2014. Photo: Adam Berry

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partners & supporters

Die Kulturstiftung des Bundes fördert die transmediale seit 2004 als kulturelle Spitzeneinrichtung. Die transmediale ist ein Projekt der Kulturprojekte Berlin GmbH in Zusammenarbeit mit dem Haus der Kulturen der Welt.

Seit 1999 kooperiert die transmediale mit ihrem Partnerfestival CTM – Festival for Adventurous Music and Art, um gemeinsame Highlight-Performances und das jährliche Pre-Festival-Programm Vorspiel zu realisieren. Zusammen bilden die beiden Festivals die weltweit größte Plattform für die Reflexion über neue Technologien und digitale Kultur.

In den letzten Jahren hat die transmediale ein großes Netzwerk von Partnern und Unterstützern aufgebaut, das von renommierten Universitäten, kulturellen Institutionen und Stiftungen bis zu Festivals mit einem ähnlichen Fokus reicht. Die Ganzjahres-Partner der transmediale, die mit substantieller Unterstützung und einem intensiven Austausch zur thematischen und konzeptuellen Entwicklungen der Festivalausgaben beitragen, sind auf unserer Partner-Seite zu finden. Die Supporter-Seite zeigt das breite Spektrum von Unterstützern, die jedes Jahr dabei helfen, die neueste Ausgabe der transmediale möglich und einzigartig zu machen.

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