Dem prozessorientierten Ansatz des Festivals 2026 folgend, wird sich das Programm bis zu den Festivaltagen hin entwickeln.

Zeit•Raum Gefüge

Kicking off mit einem Mittwochabendprogramm und sich über die folgenden vier Tage entfaltend, greift das Kernprogramm des Festivals auf die konzeptuellen Rahmen compassing, metaphoring und protocoling zurück, um unsere technologischen Imaginationen neu zu re·routen, re·orientieren und re·definieren.

Strukturiert entlang der doppelten Zeitlichkeiten von High Tide – in der zeitbasierte Ereignisse und Begegnungen kollektive, großskalige Formationen ausbilden – und Low Tide, die intimere und durative Installationen eröffnet, untersucht das Programm, wie situierte, verkörperte Praktiken in technologische Protokolle übersetzt werden können.

Temporäre Architekturen

Die Festivalvenues silent green und CANK werden eine Reihe von Ins- tallationen und temporären relationalen Architekturen beherbergen, die als Einladung zum Gespräch konzipiert sind und Räume für Dialog und Teilhabe sowie zum Verweilen schaffen. Anstelle eines klassischen Spre- cher:in-Publikum-Settings entstehen Umgebungen, in denen Besuchende zu Mit-Navigator:innen werden können – mit besonderem Augenmerk auf die verkörperten Bedingungen, unter denen technologische Imaginatio- nen sichtbar werden.

Charpai installation view at transmediale studio, transmediale 2026

Techne·Shrines

Räume für technologische Altäre, Opfergaben und Re·Wiring. Sie versammeln Geräte, Materialien, Gesten und Protokolle, die Technologie nicht als neutrales Werkzeug oder abgeschlossenes System begreifen, sondern als relational, situiert und sorgfähig. Schaltkreise, Code und Objekte werden hier als Altäre arrangiert – sie laden zu Aufmerksamkeit, Reparatur, Imagination und Re·Orientierung ein.

Hoo Fan Chon, Tilapia Shrine (Closed System for Care and Circulation), Techne·Shrine at transmediale 2026

Cyber·Spaces

Die Schnittstelle ergießt sich in den Raum: Desktops eröffnen Video·Welten und browserbasierte Navigationen, Screenshots zirkulieren als Wallpapers, LED-Schilder tragen kurze poetische Signale, und Aufmerksamkeit bleibt über mehrere Bildschirme und Gespräche hinweg verteilt. Statt Fokus zu bündeln, unterstützt Mango Net or A Cyber·Space Belonging to Kenya laterale Beteiligung, partielle Präsenz und die wiederholte Rückkehr.

Cyber·Spaces, temporary architecture at transmediale 2026

Programmübersicht
27/01 – Marshall McLuhan Lecture

The Model is the Message, Kanadische Botschaft in Berlin. Mit Scott Benesiinaabandan , Lucas LaRochelle und Camila Lombana Diaz .
Einlass ist um 18:00 Uhr, die Panel-Diskussion beginnt um 18:30 Uhr.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich.

28/01 – Opening Night

Der Eröffnungsabend der transmediale 2026 präsentiert Performances von wordsofAzia und Interspecifics , ein DJ-Set von Miss Tacacá sowie Filme und Soundinstallationen.

29/01 – CANK High Tide Evening & CTM Säule

CANK High Tide Evening
18:00 – 22:00, mit Installationen und Aktivierungen von Arbeiten und DJ-Sets

CTM x tm: An ITCZ of Many Tongues : Säule, 21:00-06:00

30/01 – tm x CTM: Transhemispheric Resonances

Als Teil der Kooperation von transmediale und CTM bringt Transhemispheric Resonances Vica Pacheco und Nursalim Yadi Anugerah in einem zweiteiligen Programm zusammen. silent green, 20:30 (Türen öffnen 20:00)

31/1 – Performance Night

Am Samstag laden wir zu einem Performanceabend mit Animistic Beliefs](https://transmediale.de/en/2026/people/animistic-beliefs ), Jeisson Drenth , und mobilegirl .
silent green, 20:30

31/1 – Closing Concert

Das Abschlusskonzert des Festivals am Sonntag präsentiert den elektronischen Musikpionier Afrotronix](https://data.staging.transmediale.de/en/2026/people/afrotronix ). silent green, 20:00