installation
Cuerdas del Manglar – Strings from the Mangrove
transmediale commission, 2026
Cuerdas del Manglar – Strings from the Mangrove greift die Geschichte der Maroon-Gesellschaft von Esmeraldas in Ecuador auf und verbindet spekulative Physik mit Erzählungen kolonialer Re-Existenz, wie sie sich in Musik und synkretischen Ritualen ausdrücken. Ausgehend von der Stringtheorie legt Speiser das Konzept Schwarzer Löcher über jene Schiffswracks, die es Afro-ecuadorianischen Gemeinschaften ermöglichten, frühe Maroon-Siedlungen zu bilden. Die Installation besteht aus in Metallplatten gravierten Scratch-Hologrammen, die Bilder aus dem kulturellen Gedächtnis Esmeraldas’ reflektieren und zugleich auf die ancestralen Goldabbaupraktiken der Region verweisen.
