since 2012
Der jährlich stattfindende PhD-Workshop wurde 2012 als Kooperation zwischen der Universität Aarhus, der transmediale und wechselnden Partnerinstitutionen ins Leben gerufen. Er schafft ein Forum für Spekulation, Kritik, Austausch und Dialog in der Wissenschaft. Sein primärer Fokus liegt auf den individuellen Forschungsprojekten der Teilnehmer:innen, sowie der Förderung von Netzwerken, Wissensaustausch und -verbreitung.
Das Workshopthema orientiert sich für gewöhnlich am transmediale-Thema des jeweiligen Jahres, das reflektiert und erweitert werden soll. Die Teilnehmer:innen besuchen geschlossene Seminare und Vorträge in jährlich wechselnden Partnerinstitutionen und halten öffentliche Präsentationen auf dem Festival. Ein Schwerpunkt liegt zudem auf der Publikationstätigkeit: Die Workshop-Teilnehmer:innen veröffentlichen Beiträge in APRJA_, einer Peer-Review-Printpublikation mit dazugehöriger Open Access-Onlineplattform .
Der Workshop reflektiert darüber, wie aktuelle vernetzte, technologische Umgebungen Formen des Sozialseins gestalten, erfassen und kapitalisieren.
Thema
Als Reaktion auf das Thema der transmediale 2025 reflektiert der diesjährige Forschungsworkshop, der vom Digital Aesthetics Research Center (Universität Aarhus) in Zusammenarbeit mit der transmediale organisiert wird, darüber, wie aktuelle vernetzte, technologische Umgebungen Formen des Sozialseins gestalten, erfassen und kapitalisieren. Der Titel des Workshops bezieht sich auf ein Zitat der uruguayischen Dichterin Cristina Peri Rossi, die schmerzlich feststellt: „In der Liebe wie im Boxen ist alles eine Frage der Distanz“. An zwei Tagen wird sich der Workshop unter der Leitung eines Teils des DARC-Teams – Pablo Velasco, Magdalena Tyzlik-Carver, Søren Pold, Christian Ulrik Andersen, Nicolas Maleve und Jussi Parikka – mit den Zeitlichkeiten von Always-on und FOMO, mit Ästhetik als Mittel zur Wahrnehmung von Distanz und Nähe sowie mit den Möglichkeiten von Widerstand und Kritik befassen. Während des Festivals werden die Teilnehmer ihre laufenden Arbeiten in einer gemeinsamen Präsentation vorstellen.
Teilnehmer:innen
Minke Nouwens, Ruben van de Ven, Megan Phipps Christoffer, Koch Andersen, Tommy Shaffer Shane, Sami Itavuori, Matīss Groskaufmanis, Maja Funke, Katya Sivers, Daria Iuriichuk, Kola Heyward-Rotimi, Nico Daleman, Paul V. Schmidt, und Maya Erin Masuda.
A Peer-Reviewed Newspaper About Everything is a matter of distance
APRJA ist eine frei zugängliche Forschungszeitschrift, die sich mit den sich ständig wandelnden thematischen Rahmenbedingungen der digitalen Kultur befasst. Die jährlichen Festivalthemen dienen als Ausgangspunkt für jede Ausgabe der Zeitschrift.
Wenn unsere Bindung an standardisierte Formen und Formate – die uns von den Big Tech vorgegeben werden – den Spielraum für politische Möglichkeiten und kollektives Handeln einschränkt, welche Alternativen könnten dann ins Auge gefasst werden (auch für die Forschung selbst)?
Thema
Die Teilnehmer:innen des diesjährigen Workshops werden ihre Überlegungen dazu vorstellen, wie traditionelle Arbeitsabläufe im akademischen Verlagswesen aufgebrochen und Form und Inhalt enger miteinander verknüpft werden können. Ausgehend vom Interesse der Forscher daran, wie technologische und soziale Formen zusammenwirken, laden die Präsentationen sowie die daraus resultierende Publikation das Publikum dazu ein, über den Nutzen und Wert affektiver Infrastrukturen, autonomer Netzwerke und gemeinsamer Organisationsprozesse nachzudenken. Zur Unterstützung werden die Teilnehmer:innen ServPub nutzen, eine experimentelle Plattform für Forschung und Praxis im Bereich des computergestützten Publizierens, die von In-grid, Systerserver und Varia/CC bereitgestellt wird. Im Anschluss an den dreitägigen PhD-Forschungsworkshop wird eine gemeinsame Publikation mit dem Titel Content/Form veröffentlicht.
Teilnehmer:innen
Bilyana Palankasova, Denise Sumi, Pierre Depaz, Martyna Marciniak, Edoardo Biscossi, Anya Shchetvina, Esther Rizo Casado, Luca Cacini, Sin Yi Choi, Kendal Beynon, Mateus Domingos, Marie Naja Lauritzen Dias, Asker Bryld Staunæs, Maja Bak Herrie, Duncan Paterson, Mariana Marangoni.
A Peer-Reviewed Journal About Content/Form
APRJA ist eine frei zugängliche Forschungszeitschrift, die sich mit den sich ständig wandelnden thematischen Rahmenbedingungen der digitalen Kultur befasst. Die jährlichen Festivalthemen dienen als Ausgangspunkt für jede Ausgabe der Zeitschrift.
Der Workshop befasst sich mit den Problemen der technologischen Größenordnung und denkt über die Potenziale des „Minor“ nach, oder was wir als Minor (oder Minority) Tech bezeichnen – kleine Technologien, die auf menschlicher Ebene funktionieren (eher Peer-to-Peer als Server-Client) und in ihrer Ausdrucksweise und Anwendung stockend sind.
Thema
„Es gibt ein Problem mit der Skalierung“, wie Anna Tsing es ausdrückt, in Verbindung mit den modernistischen Meistererzählungen, die das Leben in einem zunehmend globalisierten Maßstab organisieren (die „Größe“ des Kapitalismus). Stattdessen müssen wir die kleinen Details „wahrnehmen“ und dürfen nicht davon ausgehen, dass diese skaliert werden müssen, um wirksam zu sein. In technischen Bereichen gibt es ein ähnliches Problem mit der Größenordnung, da Big Tech dominiert und damit Umweltschäden verursacht; Big Computing erzeugt Big Data. Im Gegensatz dazu funktioniert das, was wir als Minor Tech (wie Small Tech) bezeichnen, auf menschlicher Ebene (eher Peer-to-Peer als Server-Client): „Small Technology, Smallnet und Smolnet stehen in Verbindung mit Communities, die alternative Netzwerkinfrastrukturen nutzen und sich vom kommerziellen Internet abkoppeln.“ (Damaged Earth Catalogue )
In welcher Beziehung stehen die Universalien der Technologie zu minor Praktiken und kollektivem Handeln? Kann Größe neue materielle und kulturelle Verbindungen zwischen Menschen und Nicht-Menschen, Ökologie und technologischer Infrastruktur und Systemen schaffen?
Teilnehmer:innen
Camille Crichlow, Teodora Sinziana Fartan, Jack Wilson, Susanne Förster, Alasdair Milne, Inga Luchs, Inte Gloerich, Edoardo Lomi, Macon Holt, ooooo, vo ezn, ai carmela netîrk, nate wessalowski, Shusha Niederberger, Roel Roscam Abbing, Yasemin Keskintepe, Sasha Anikina, Sandy Yu, Mateus Domingos, Freja Kir Kirchheiner.
A Peer-Reviewed Journal About Minor Tech
APRJA ist eine frei zugängliche Forschungszeitschrift, die sich mit den sich ständig wandelnden thematischen Rahmenbedingungen der digitalen Kultur befasst. Die jährlichen Festivalthemen dienen als Ausgangspunkt für jede Ausgabe der Zeitschrift.
Mit dem Ziel, Aufmerksamkeit und Kritik auf die Art und Weise zu lenken, wie wir unsere Forschung veröffentlichen, und auf die Formen, die sie durch schnelles praktisches Handeln annimmt.
Thema
Rendering Research untersucht, wie die Darstellung von Forschungsergebnissen typischerweise bestimmte Grenzen des Denkens und Handelns verstärkt, und insbesondere, inwieweit es möglich ist, Kontrolle über die Art und Weise auszuüben, wie Dinge öffentlich gemacht werden. Die Teilnehmer:innen werden erste Überlegungen auf der Grundlage ihrer laufenden Forschungen vorstellen.
Um das Publikum in die „Darstellung von Forschung” einzubeziehen, war es möglich, über ein Online-Kollaborations-Notizpad an gemeinsamen Notizen zum Thema und zu den Präsentationen teilzunehmen. Dies diente als Ergänzung zum Telegram-Gruppenchat der transmediale und ermöglichte umfangreichere Gedanken, Kommentare und Ideen aus dem Publikum. (Das Pad wird von varia gehostet – einem in Rotterdam ansässigen Raum für die Entwicklung kollektiver Ansätze für Alltagstechnologien)
Teilnehmer:innen
Alexandra Anikina, Vítor Blanco-Fernández, Elly Clarke, Malthe Stavning Erslev, Hanna Grześkiewicz, Clareese Hill, Miriam Mattiessen, One Research Collective, Ildikó Zonga, Plájás, Anne Lee Steele, Ruben van de Ven, und Sheung Yiu.
A Peer-Reviewed Journal About Rendering Research
APRJA ist eine frei zugängliche Forschungszeitschrift, die sich mit den sich ständig wandelnden thematischen Rahmenbedingungen der digitalen Kultur befasst. Die jährlichen Festivalthemen dienen als Ausgangspunkt für jede Ausgabe der Zeitschrift.
Der Workshop fragte, wie sich die Verweigerung von Arbeit und kapitalistischer Entwicklung heute im Kontext umfassenderer Kämpfe um Autonomie auswirkt – nicht nur in Bezug auf Arbeitskraft und Klassenkämpfe, sondern auch in Bezug auf intersektionalen Feminismus und Queer-Politik, Rasse und Dekolonialismus, Geopolitik, Populismus, Umweltbelange und die [damals] aktuelle Pandemie.
Thema
Mario Tronti schrieb 1965, dass die größte Macht der Arbeiterklasse in der Verweigerung liege: der Verweigerung von Arbeit, der Verweigerung kapitalistischer Entwicklung und der Verweigerung von Verhandlungen innerhalb eines kapitalistischen Rahmens. Man kann sehen, wie diese „Strategie der Verweigerung” in allen möglichen Fällen von sozialen Bewegungen genutzt wurde, aber wie wirkt sich dies heute im Kontext breiterer Kämpfe um Autonomie aus – nicht nur in Bezug auf Arbeitskraft und Klassenkämpfe, sondern auch innerhalb des intersektionalen Feminismus und der Queer-Politik, der Rassen- und Dekolonialismusdebatte, der Geopolitik, des Populismus, der Umweltproblematik und der aktuellen Pandemie? Auf welche Weise manifestiert sich eine Verweigerung der Produktion in zeitgenössischen künstlerischen, politischen, sozialen, kulturellen oder anderen Bewegungen? Und wie könnte eine Verweigerung bestimmter Produktionsformen mit einer Politik der Fürsorge und „sozialen Nähe” einhergehen? Die Ankündigung des transmediale-Festivals formuliert es so: „Von den kleinen Akten der Verweigerung, die im Alltäglichen und Gewöhnlichen liegen, bis hin zu zarten Formen des Widerstands, die es uns ermöglichen, kollektive Infrastrukturen zu reparieren, wird die transmediale 2021–22 die politische Handlungsfähigkeit der Verweigerung aufzeigen und ihr Potenzial untersuchen, neue soziopolitische Realitäten zu schaffen, die auf Fürsorge, Hoffnung und Sehnsucht gründen.”
Teilnehmer:innen
CSNI, DARC, Bucles, Bad Bitch Link Up, Nothing Happening Here, GOVERNANCE, not working group, Logistical (B)orders, MELT
A Peer-Reviewed Journal About Research Refusal
APRJA ist eine frei zugängliche Forschungszeitschrift, die sich mit den sich ständig wandelnden thematischen Rahmenbedingungen der digitalen Kultur befasst. Die jährlichen Festivalthemen dienen als Ausgangspunkt für jede Ausgabe der Zeitschrift.
Anhand der Hinterlassenschaften kritischer und autonomer Netzwerkkulturen diskutierten die Teilnehmer:innen, ob es eine denkbare Gegenmacht zu Netzwerken gibt und welche alternativen technologischen Modelle und kulturellen Narrative erforderlich sind, um die Prinzipien der End-to-End-Kommunikation neu zu konstruieren.
Thema
Der PhD-Workshop Research Networks wurde von der transmediale in Zusammenarbeit mit der Universität Aarhus, dem Global Emergent Media (GEM) Lab, Montréal und dem CSNI, London South Bank University organisiert und fand im Rahmen der transmediale 2020 End to End an der Botschaft von Kanada in Berlin statt. Inhaltlich wurde und Teilnehmer greifen auf die Vermächtnisse der kritischen und autonomen Netzwerkkulturen zurück und diskutieren, ob es eine vorstellbare Gegenkraft zu den heutigen Netzwerken gibt. Welche alternativen technologischen Modelle und kulturellen Narrative werden benötigt, um die Prinzipien der End-to-End Kommumnikation neu aufzubauen Wie kann sich die Netzwerkkritik auf nicht-westliche Kontexte ausweiten und somit die Grenzen der globalen kanonischen Perspektive aufzeigen.
Teilnehmer:innen
Sudipto Basu, Özgün Eylül İşcen, Cristina (Thorstenberg) Ribas, Giseli Vasconcellos, Rebecca Holt, Tatjana Seitz, Nicola Bozzi, Linda Kronman, Rodrigo Ochigame, Juan Pablo Pacheco, Iuliia Glushneva, Wenhao Bi, Naja Grundtmann, Wing Ki Lee, Maximilian Schlüter, Maria Dada, Adnan Hadzi, Emanuele Andreoli (Mitra Azar), und Tatiana Wells.
A Peer-Reviewed Journal About Research Networks
APRJA ist eine frei zugängliche Forschungszeitschrift, die sich mit den sich ständig wandelnden thematischen Rahmenbedingungen der digitalen Kultur befasst. Die jährlichen Festivalthemen dienen als Ausgangspunkt für jede Ausgabe der Zeitschrift.
Research Networks Dokumentation
Symposium End to End
Research Networks
mit PhD Workshop Participants
Moderated by Christian Ulrik Andersen, Magda Tyżlik-Carver, Geoff Cox, Søren Pold, und Winnie Soon
Der Workshop konzentrierte sich auf die Fähigkeit von Technologien, Gefühle und Erfahrungen, die aktiv, im Fluss und in der Gegenwart angesiedelt sind, zu erfassen und zu strukturieren. Wie sollen wir dieses entschlossene und konzertierte Streben nach Gefühlen verstehen?
Thema
Der PhD-Workshop Machine Feeling wurde von der transmediale in Zusammenarbeit mit der Universität Aarhus und dem Cambridge Digital Humanities-Programm organisiert und fand kurz vor der transmediale 2019 an der Universität Cambridge statt. Vom 14. bis zum 16. Januar beschäftigte sich der Workshop – auf das Thema der transmediale 2019 reagierend – mit der Fähigkeit von Technologien, Gefühle und Erfahrungen im Fluss zu erfassen und zu strukturieren. Wie können wir dieses entschlossene und gemeinschaftliche Streben nach Gefühlen verstehen? Auf welchen Registern, Kultur zu verarbeiten baut es auf? Welche potenziellen neuen Empfindungen und Gefühle können in solch normalisierten Registern unserer Gewohnheiten entstehen? Welche neuen kulturellen und sozialen Formen und Praktiken entstehen?
Teilnehmer:innen
Iain Emsley, Irina Raskin, Maike Klein, Brett Zehner, Maria Dada, Tiara Roxanne, Rebecca Uliasz, Carmen Ng, Malthe Stavning Erslev, Michela De Carlo, Tanja Wiehn, Mitra Azar, Daniel Chávez Heras, Tomasz Hollanek, Rosemary Lee, und Carleigh Morgan.
A Peer-Reviewed Journal About Machine Feeling
APRJA ist eine frei zugängliche Forschungszeitschrift, die sich mit den sich ständig wandelnden thematischen Rahmenbedingungen der digitalen Kultur befasst. Die jährlichen Festivalthemen dienen als Ausgangspunkt für jede Ausgabe der Zeitschrift.
Der Workshop befasste sich mit den sich wandelnden Valorisierungsprozessen, die Forschung qualifizieren und quantifizieren.
Thema
Der research/PhD Workshop RESEARCH VALUES wurde von transmediale in Zusammenarbeit mit der Universität Aarhus und dem ZeM organisiert und fand im Brandenburgische Zentrum für Medienwissenschaften (ZeM) in Potsdam drei Tage vor dem Festival statt (29. bis 31. Januar 2018). Der Workshop adressierte etliche Themen (algorithmische, datafizierte, organisatorische, materielle, Blockchain- und Nominalwerte) die in der begleitenden Publikation besprochen werden. Darüberhinaus versuchte er sich an den kollaborativen Prozessen der Wissensproduktion zu beteiligen, welche sowohl online als auch offline Aktivitäten beinhalteten.
Teilnehmer:innen
Kim Albrecht, Emanuele Andreoli, Calum Bowden, Tega Brain, Maria Eriksson, César Escudero Andaluz & Martín Nadal, Marc Garrett, Francis Hunger, Lea Laura Michelsen, Joana Moll, Luke Munn, Dionysia Mylonaki & Panagiotis Tigas, Nelly Yaa Pinkrah, Konstanze Scheidt, Francesco Sebregondi, Pip Thornton, und Ashley Lee Wong.
A Peer-Reviewed Journal About Research Values
APRJA ist eine frei zugängliche Forschungszeitschrift, die sich mit den sich ständig wandelnden thematischen Rahmenbedingungen der digitalen Kultur befasst. Die jährlichen Festivalthemen dienen als Ausgangspunkt für jede Ausgabe der Zeitschrift.
Research Values Dokumentation
Panel Dokumentation
Der thematisch Fokus korrespondierte mit der Festivalausgabe 2017 der transmediale, ever elusive, die den flüchtigen Charakter von Medien und technologischem Wandel in den Blick nahm und versuchte, differenziertere Perspektiven auf das Nicht-Menschliche zu entwickeln.
Thema
Vom 24. bis 26. Oktober 2016 fand in Brüssel der PhD-Workshop MACHINE RESEARCH statt, der von der transmediale, der Universität Aarhus und Constant – Association for Arts and Media organisiert wurde. Sein thematischer Fokus korrespondierte mit der Festivalausgabe 2017 der transmediale, ever elusive, die den flüchtigen Charakter von Medien und technologischem Wandel in den Blick nahm und versuchte, differenziertere Perspektiven auf das Nicht-Menschliche zu entwickeln. Der Workshop zielte darauf ab, wissenschaftliche und künstlerische Praxen zu entwickeln, welche die neuen, von nichtmenschlichen Techno-Ökologien implizierten materialistischen Bedingungen berücksichtigen – so etwa neue Ontologien des Lernens und der Intelligenz (wie algorithmisches Lernen), sozioökonomische Organisation (wie Blockchain), Bevölkerungsmanagement und -tracking (wie datafizierte Grenzen), autonome oder semi-autonome Systeme (wie Bots oder Drohnen) und eine postanthropozentrische Neubewertung von Agency, Materialität und Autonomie.
Teilnehmer:innen
Roel Roscam Abbing, Christian Ulrik Andersen, Geoff Cox, Daphne Dragona, Maya Ganesh, Kristoffer Gansing, Abelardo Gil-Fournier, Maja Bak Herrie, John Hill, Brian House, Nathan Jones, Nicolas Malevé, Caspar Menkman, Rosa Menkman, An Mertens, Silvia Mollicchi, Martino Morandi, Michael Murtaugh, Søren Pold, Søren Rasmussen, Renée Ridgway, Jara Rocha, Sam Skinner, Femke Snelting, und Dave Young.
A Peer-Reviewed Journal About Machine Research
APRJA ist eine frei zugängliche Forschungszeitschrift, die sich mit den sich ständig wandelnden thematischen Rahmenbedingungen der digitalen Kultur befasst. Die jährlichen Festivalthemen dienen als Ausgangspunkt für jede Ausgabe der Zeitschrift.
Der Workshop stellte die Frage, was passiert, wenn es in der Forschung weniger um Austausch als vielmehr um Exzess geht.
Thema
EXCESSIVE RESEARCH wurde von der transmediale in Zusammenarbeit mit der Universität Aarhus, dem Contemporary Art Lab der Liverpool John Moores Universität und der Liverpool Biennial ausgerichtet. Der PhD-Workshop fand vom 3. bis zum 5. November statt. Seine Thematik bezog sich auf die Festivalausgabe transmediale/conversationpiece 2016, in der einige der zwanghaften Verhaltensweisen zeitgenössischer digitaler Kultur untersucht wurden, welche uns dazu anhalten, aktiv zu bleiben, produktiv zu sein, zu teilen und abzusichern. Workshopteilnehmer:innen wurden ermutigt, die Diskussion über diese Tendenzen zu erweitern und nuancierter aufzugreifen, vor allem im Bezug auf die Dichotomien geschlossen / offen, proprietär / nicht proprietär und partizipatorisch / nicht partizipatorisch. Was passiert, wenn es in der Wissenschaft weniger um Austausch als um Exzess geht?
Teilnehmer:innen
Christian Ulrik Andersen, Mitra Azar, Elisavet Christou, Geoff Cox, Aideen Doran, Kristoffer Gansing, Pablo Velasco Gonzalez, Lone Koefoed Hansen, Nathan Jones, Joasia Krysa, Graziele Lautenschlaeger, Lyndsay Mann, Cornelia Sollfrank, Wolfgang Sützl, Marie Louise Juul Søndergaard, Sally Tallant, Cansu Topaloglu, Scott Wark, und Tessa Zettel.
A Peer-Reviewed Journal About Excessive Research
APRJA ist eine frei zugängliche Forschungszeitschrift, die sich mit den sich ständig wandelnden thematischen Rahmenbedingungen der digitalen Kultur befasst. Die jährlichen Festivalthemen dienen als Ausgangspunkt für jede Ausgabe der Zeitschrift.
Research Networks Dokumentation
Excessive Research (Day 1)
Mit Christian Ulrik Andersen, Geoff Cox, Lone Koefoed Hansen, Joasia Krysa, Cornelia Sollfrank
Haus der Kulturen der Welt, Berlin.
Donnerstag, 4. Februar 2016
Research Networks Dokumentation
Excessive Research (Day 2)
Mit Christian Ulrik Andersen, Geoff Cox, Lone Koefoed Hansen, Joasia Krysa, Cornelia Sollfrank
Haus der Kulturen der Welt, Berlin.
Freitag, 5. Februar 2016
Der Workshop hinterfragte die Quantifizierung aller Aspekte des Lebens: Die Teilnehmer:innen suchten nach Analysen und Antworten, die die Logik der Erfassung aller Aspekte, wie sie von Unternehmen und wissenschaftlichen Gemeinschaften angewendet wird, „überlisten und übertrumpfen”.
Thema
Der PhD-Workshop DATAFIED RESEARCH war eine Kooperation zwischen der transmediale, der Universität Aarhus und der School of Creative Media der City University of Hong Kong. Er fand vom 17. bis 22. Oktober 2014 in Hongkong statt und orientierte sich am Thema der transmediale 2015 CAPTURE ALL. In diesem Zusammenhang zielte der Workshop darauf ab, die Quantifizierung aller Aspekte des Lebens infrage zu stellen. Er suchte nach Analysen und Antworten, welche die verbreitete Logik, alles zu erfassen, überlisten und ausspielen – eine Logik, die sowohl in unternehmerischen als auch auch in wissenschaftlichen Kontexten immer präsenter wird.
Teilnehmer:innen
Lukasz Mirocha, Wing Ki Lee, Winnie Soon, Alessandro Carboni, James Charlton, Damien Charrieras, Renée Ridgway, Audrey Samson, Lea Muldtofte Olsen, Ellen Pearlman, Mitra Azar, Ned Rossiter, Søren Pold, Daniel C. Howe, Silvio Lorusso, Sebastian Schmieg, Mercedes Bunz, Zach Blas, Jane Prophet, Eric Snodgrass, Fran Gallardo, Minka Stoyanova, Christian Ulrik Andersen, und Jane Prophet.
A Peer-Reviewed Journal About DATAFIED RESEARCH
APRJA ist eine frei zugängliche Forschungszeitschrift, die sich mit den sich ständig wandelnden thematischen Rahmenbedingungen der digitalen Kultur befasst. Die jährlichen Festivalthemen dienen als Ausgangspunkt für jede Ausgabe der Zeitschrift.
Er untersuchte – in Verbindung mit der transmediale 2014 – ob im afterglow digitaler Kunst und Kultur Existenzformen über das Digitale hinaus bestehen können.
Thema
Post-digital Research, der dritte von der transmediale und der Universität Aarhus ausgerichtete PhD-Workshop, fand vom 7. bis zum 9. Oktober 2013 statt. Er untersuchte – in Verbindung mit der transmediale 2014 – ob im afterglow digitaler Kunst und Kultur Existenzformen über das Digitale hinaus bestehen können. Forschungsschwerpunkt des Workshops war nicht eine digital vorgeprägte Zukunft; auch sollte sich nicht des Digitalen entledigt werden. Stattdessen wurde untersucht, wie Wissenschaft in einer Kultur praktiziert werden kann, in der das Digitale als kulturelles Überbleibsel Ressourcen verbraucht und sogar neue Formen des Abfalls und der überladenen Existenzformen hervorbringt.
Teilnehmer:innen
Jamie Allen, Christian Ulrik Andersen, Josephine Bosma, Christophe Bruno, James Charlton, Budhaditya Chattopadhyay, Geoff Cox, Florian Cramer, Robert Jackson, Magnus Lawrie, Alessandro Ludovico, Georgios Papadopoulos, Lotte Philipsen, Søren Pold, Morten Riis, Winnie Soon, Eric Snodgrass, und Bodil Marie Stavning Thomsen
A Peer-Reviewed Journal About Post-digital Research
APRJA ist eine frei zugängliche Forschungszeitschrift, die sich mit den sich ständig wandelnden thematischen Rahmenbedingungen der digitalen Kultur befasst. Die jährlichen Festivalthemen dienen als Ausgangspunkt für jede Ausgabe der Zeitschrift.
Research Networks Dokumentation
Mit Christian Ulrik Andersen, Geoff Cox, Søren Pold, Florian Cramer, Annet Dekker, Kieran Nolan, Lotte Philipsen, Eric Snodgrass, Georgios Papadopoulos, Christophe Bruno, Bodil Marie Stavning Thomsen, Budhaditya Chattopadhyay, Alessandro Ludovico, James Charlton, Josephine Bosma
Haus der Kulturen der Welt
Samstag, der 1.02.2014
Wie im Festival wurden auch im Workshop technokulturelle Prozesse der Verlagerung und Erfindung untersucht, sowie künstlerische und spekulative Reaktionen auf neue kulturelle Vorstellungswelten erfragt.
Thema
Der zweite PhD-Workshop, Researching BWPWAP, wurde von der transmediale in Kooperation mit der Universität Aarhus und der Leuphana Universität Lüneburg veranstaltet. Er fand von 22. bis 24. November 2012 statt und reflektierte das Festivalthema des Folgejahres: BWPWAP (Back When Pluto Was A Planet). Wie im Festival wurden auch im Workshop technokulturelle Prozesse der Verlagerung und Erfindung untersucht, sowie künstlerische und spekulative Reaktionen auf neue kulturelle Vorstellungswelten erfragt. Können wir so tun, als gälten dieselben Regeln wie damals, BWPWAP – als Pluto noch ein Planet war – und zugleich gegenwärtige und zukünftige kulturelle Praxen neu definieren, während wir Netzwerke außerhalb von Zeit und Raum erfinden?
Teilnehmer:innen
Mikkel Bech-Hansen, Yara Guasque, Marcello Lussana, Francesco Macarone Palmieri, Andrew Prior, Helen Pritchard, Sheila Ribeiro, Renée Ridgway, Florian Alexander Schmidt, Matthias Tarasiewicz, Magda Tyżlik-Carver, Gabriel Vanegas, und Siegfried Zielinski.
A Peer-Reviewed Journal About #BWPWAP
APRJA ist eine frei zugängliche Forschungszeitschrift, die sich mit den sich ständig wandelnden thematischen Rahmenbedingungen der digitalen Kultur befasst. Die jährlichen Festivalthemen dienen als Ausgangspunkt für jede Ausgabe der Zeitschrift.
A Peer-Reviewed Newspaper About Researching BWPWAP
Mit dem Ziel eine Plattform zum Wissenschaftsaustausch und zur Forschung zwischen Künsten und Wissenschaft zu etablieren, hat reSource transmedial culture berlin/transmediale festival Partnerschaften mit dem Zentrum Digitale Kulturen, Leuphana Universität Lüneburg und dem Digital Aesthetics/Participatory IT Research Centre, Aarhus University aufgebaut. Im Fokus stehen hierbei neue Formen kooperativer Forschung, Peer-Review, und die Publikation und Verbreitung von performativem Wissen.
Design: The Laboratory of Manuel Bürger
Ziel war es, die Kompatibilität und Inkompatibilität verschiedener Objekte, Prozesse und Systeme zu untersuchen.
Thema
Der erste von der transmediale und der Universität Aarhus initiierte PhD-Workshop in/compatible research fand vom 16. bis 18. November 2011 im Vilém Flusser Archiv der Universität der Künste Berlin statt. Ziel war es, die Kompatibilität und Inkompatibilität verschiedener Objekte, Prozesse und Systeme zu untersuchen. in/compatible research reagierte auf das Thema der folgenden Festivalausgabe, transmediale 2k+12 in/compatible, und befasste sich mit ungelösten Spannungen: zwischen verschiedenen Technologien, den Kulturen ihrer Produktion und Nutzung sowie den verschiedenen Zugängen zur zeitgenössischen Medienkultur.
Teilnehmer:innen
Christian Ulrik Andersen, César Baio, Tatiana Bazzichelli, Thomas Bjoernsten, Zach Blas, Morten Breinbjerg, Geoff Cox, Baruch Gottlieb, Magnus Lawrie, Matthias Tarasiewicz, Rosa Menkman, Gabriel Menotti Gonring, Morten Riis, Lasse Scherffig, Marie Thompson, Nina Wenhart, und Carolin Wiedemann.
A Peer-Reviewed Newspaper About_
World of the News – The world’s greatest peer-reviewed newspaper of in/compatible research ist eine Zeitung im Tabloid-Format, die aktuelle wissenschaftliche Texte präsentiert.
Sie reflektiert die steigende akademische Nachfrage nach der Veröffentlichung von Artikeln, die im Rahmen akademischer Peer-Review-Prozesse entstanden sind. Vielleicht brauchen Researcher neue Visionen in Bezug auf Produktion und Konsum von Wissenschaft? Der Inhalt dieser Zeitschrift leitet sich von einem im November 2011 an der Universität der Künste in Berlin abgehaltenen PhD Workshop und einer Konferenz ab (organisiert von der Universität Aarhus, in Zusammenarbeit mit der transmediale/resource sowie dem Vilém Flusser Archiv).












































