The Mad Man’s Laughter

The Mad Man’s Laughter 2021, 42’17’’

Alaa Mansour, The Mad Man's Laughter, 2020, film still

In The Mad Man's Laughter hinterfragt Alaa Mansour die Politiken der Zirkulation von Bildern und setzt sich mit den Simulakren des sogenannten „Kriegs gegen den Terror“ und der allgegenwärtigen Überwachung auseinander. Mit einer Untersuchung der fiktiven Instanzen im Zusammenspiel von Militär und Unterhaltungsindustrie macht sich der Film auf eine Reise durch die Artefakte und Regeln, die von Macht- und Kontrollregimen geprägt sind. Hierfür bringt Mansour in einer Art spekulativen Archäologie Archivmaterial zusammen, das aus Aufnahmen des US-Militärs, anderer Medien, computergenerierten Bildern, Tönen und Texten besteht. The Mad Man's Laughter bewegt sich zwischen sichtbaren und angedeuteten Gewalttaten, kritisiert koloniale Bilderproduktion und Daten, die zur Voreingenommenheit von Algorithmen führen. Eine Auftragsarbeit und Produktion der Thyssen-Bornemisza Art Contemporary für st_age in Zusammenarbeit mit Ashkal Alwan.

Alaa Mansour ist eine libanesische Künstlerin, Filmemacherin und Archivarin, deren Arbeitsschwerpunkt auf Geschichten der Gewalt und der Macht von Bildern im Zeitalter der Nekropolitiken liegt.