Queering Damage versteht sich als eine Art Methodenwerk für die Auseinandersetzung mit den Schäden, die patriarchal-koloniale Technoscience, Turbokapitalismus und totalitäre Informatik bei Lebewesen und anderen Seinsweisen verursacht haben. In einer Erweiterung queerer Sensibilität gegenüber individuellen und kollektiven Verletzungen stellt das Handbuch verschiedene Arten sich überschneidender Schäden dar, formuliert sie und bessert sie teilweise, wenn möglich und gewünscht, aus. Mit Hilfe fiktionaler Mathematik und widerständigen Praktiken zeigt The Underground Division, wie Beschädigungen anders verstanden werden können. Für die Ausstellung werden die Anweisungen des Handbuchs zwischen den Kunstwerken verteilt und bieten somit den Raum, die Schadensaufnahmeverfahren zu queeren und sich möglichen Teilreparaturen der gezeigten Beschädigungen zuzuwenden… oder auch nicht. The Underground Division lädt transmediale dazu ein, die Methode für abandon all hope ye who enter here anzuwenden und zu interpretieren.
Das vollständige Handbuch findet sich hier. The Underground Division (Helen Pritchard, Jara Rocha, Femke Snelting) ist ein Forschungskollektiv, das die Techniken, Paradigmen und Infrastrukturen des Programmierens, der Informatik, der Volumenmessung und ihrem Verhältnis zu bio-mytho-geologischer Beschädigung untersuchen.

