Juan Pablo García Sossa ist Designer, Forscher und Medienkünstler. Die künstlerisch-forschende Praxis von Juan / jpgs beschäftigt sich mit der Entwicklung von Kulturen, Realitäten und Welten durch das Remixen und die Um·Aneignung von Technologien aus einer Tropikós-Perspektive (die Tropen sowohl als geografischer Raum als auch als Denkweise verstanden werden). jpgs Praxis widmet sich dem Pluriversing von Technologien hin zu einer techno·diversity und einem more-than-binary perma·computing. Durch verschiedene netting-Projekte (Netzprojekte) wie Futura Trōpica Netroots stellt jpgs den homogenisierenden Effekten des Globalismus alternative Modelle gegenüber und betont Beziehung in Differenz – als interPlanetares Patchwork aus Systemen und Kosmologien. jpgs hat zudem zahlreiche kuratorische Projekte zum und rund um das Thema Post-Development realisiert, die sich mit neuentstehenden digitalen Kulturen, populären Grassrootbewegungen, kollektiver Intelligenzen und der Anders·Ausrichtung von Realitäten auseinandersetzen – stets geprägt von Netzgemeinschaften und ihren sich wandelnden kreativen, technologischen und politischen Strategien.
