Das Folgende teilen wir mit großer Frustration und tiefer Besorgnis: Eine unserer langjährigen Hauptförderer, die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB), hat sich entschieden, ihre Förderung der transmediale nach über zwanzig Jahrennicht fortzuführen. Dies fügt sich ein in den anhaltenden Druck auf die Förderung und Arbeit der freien Kunst und Kultur in Deutschland. Nach mehreren Wechseln in der Leitung der BpB in den vergangenen Monaten sind wir nicht die einzige Organisation, die von dieser Verschiebung betroffen ist; in Berlin hat etwa – um nur ein Beispiel zu nennen – die Schaubühne kürzlich mitgeteilt, dass das Format „Streitraum" nicht mehr von der BpB gefördert wird. Zusammen mit dem Förderstopp durch das Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB) seit dem vergangenen Jahr belaufen sich diese Kürzungen für transmediale auf insgesamt rund 120.000 €. Dies wird enorme und lähmende Auswirkungen auf unsere Arbeit, unser Team, unsere Planung und letztlich auf die Fähigkeit des Festivals haben, jene Erfahrung zu ermöglichen, die unser Publikum erwartet und verdient.