• Lecture
  • Conversation
  • Haus der Kulturen der Welt (HKW) / Angie Stardust Foyer
On a Painting by Hamishi Farah
Free admission
IRL / presential

Da politische Heuchelei und Zynismus mittlerweile so offensichtlich geworden sind, dass sie absurd erscheinen – welchen Platz oder welchen Sinn hat das Lachen in unserer Zeit? Einst ein Zufluchtsort der unterdrückten Klassen, dann ein Leitmotiv der Avantgarde, erscheint Lachen heute als ein Instrument der Repression, Befriedung, Megalomanie – in einem Wort: Herrschaft.

Können unter diesen Bedingungen noch echte kollektive Heiterkeit, situierte und spontane Formen rachsüchtiger, befreiender Freude entstehen? Oder erfordert die Natur des Lachens – seine potenzielle Zufälligkeit und Amoralität – dass wir politische Fragen gänzlich aussetzen? Gibt es überhaupt eine Erwiderung auf das Lachen unserer herrschenden, zerstörenden Meister?

Dieser Vortrag von Tobi Haslett wird untersuchen, wie diese Fragen im Werk des Malers Hamishi Farah gestellt – und womöglich beantwortet – werden. Besondere Aufmerksamkeit liegt dabei auf Untitled, einer neuen Arbeit, die von Eugene Yiu Nam Cheung für transmediale 2025 in Auftrag gegeben wurde.

Untitled (2025) von Hamishi Farah wurde während der Dauer von Tobi Hasletts Vortrag in einer von allen Beteiligten am 01.02.2025 gemeinsam vereinbarten Weise auf der Bühne präsentiert. Das Projekt wirft relevante, kritische Fragen im aktuellen deutschen Kontext auf. Dieses Anliegen wird von transmediale unterstützt. Mehr Informationen über das Projekt finden sich bei Triple Canopyhier .