Ausgehend von dem Kurzfilm von Phil Collins mit dem Titel how to make a refugee (1999), einem Dokument einer Begegnung zwischen Flüchtlingen aus dem Kosovo und internationalen Medien im Jahr 1999, untersucht Thomas Keenans Vortrag mit demselben Titel das verwirrende Verhältnis zwischen Handlungsmacht und Repräsentation, das entsteht, wenn Menschen gezwungen sind, Ansprüche auf ihre eigene Menschlichkeit zu erheben und Beweise dafür zu liefern. Collins Film dokumentiert Begegnung zwischen Flüchtlingen aus dem Kosovo und internationalen Medien Ende der 90er Jahre und stellt auf frapierende Weise die Politiken von Bildproduktion aus.
Im Anschluss an diesen Vortrag findet ein Gespräch zwischen Thomas Keenan und Anna Engelhardt statt.
Aus gesundheitlichen Gründen kann Lého Galibert-Laîné leider nicht an der Diskussion teilnehmen.
