Workation zeigt auf vier unterschiedlich großen, auf Kissen und Teppich in Gelb drapierten Bildschirmen in einem Raum irgendwo zwischen Büro und Strand vier Selbstporträts der Künstlerin in Endlosschleife. In den Videos hält Caesar ein Smartphone in der Hand, das Besucher*innen die ersten Bild-Ergebnisse zeigt, auf die sie beim Googeln des widersprüchlichen Begriffs „workation“ gestoßen ist. Sie zeigen „flexible“, von den Produktivkräften des Kapitalismus vereinnahmte Individuen. Caesar befindet sich mal in einer Hängematte, mal am Strand, im Bett oder auf einem idyllischen Balkon, doch anstatt sich zu entspannen, missbraucht sie diese Orte der Freizeit als Arbeitsplatz und „Material“ für ihre Kunst. Workation präsentiert eine verkörperte Kritik an den Forderungen nach 24-Stunden-Verfügbarkeit oder „Remote Presence“, wie sie moderne Technologie ermöglicht, – und übt sich in einer Meditation über kollektive Erschöpfung.
Mit Unterstützung der flämischen Regierung und des flämischen Ministeriums für Kultur, Jugend und Medien.







