Trace Elements is a short formal exercise in which the camera moves around a room, exploring the almost tactile surfaces of a decaying wall with a constant sense of bewilderment and restless hesitation, as if the camera never does find its target. Gunvor Nelson's own body is constantly present, its shadow insisting on merging with the other shadow-forms reflected on the walls. Such shadows are juxtaposed with excessive light, creating in its relation with movement and editing multiple surfaces that elude clear spatial resolution. Nelson composed the soundtrack of the video herself, a flickering electroacoustic soundscape. Both visually and sonically, Trace Elements stands as a work of both immense maturity and daring experimentation.
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Trace Elements ist eine kurze formale Übung, in der sich die Kamera durch den Raum bewegt und die fast schon taktilen Oberflächen einer verfallenden Wand erkundet – getragen von einem beständigen Gefühl der Verwunderung und des rastlosen Zögerns, als ob die Kamera nie ganz ihr Ziel finden könnte. Gunvor Nelsons eigener Körper ist dabei dauerhaft präsent; ihr Schatten scheint mit den anderen Schattenformen auf der Wand verschmelzen zu wollen. Die Schatten werden mit übermässigem Licht konfrontiert, so dass in Beziehung zu Bewegung und Schnitt verschiedene Oberflächen entstehen, die sich einer klaren räumlichen Auflösung entziehen. Nelson hat den Soundtrack des Videos, eine flimmernde elektroakustische Klangwelt, selbst komponiert. Auf visueller wie auch akustischer Ebene stellt Trace Elements ein Werk von enormer Reife und Experimentierfreude dar.