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Little Figures

Little Figures

Can the fantasy world of a child provide a secret passage into the past? This question is the starting point of Sarah Vanagt's Little Figures, a video that screened at transmediale in 2006. Three children of immigrants—a Philippino boy, a Rwandan refugee girl and a Moroccan boy—carry out an imaginary conversation between three historical statues on the Mont des Arts in Brussels: a king, a queen, and a medieval knight. This results in a blend of personal experiences, story twists and connections, as well as shreds of previously overheard information on the country's colonial past. It is precisely this twilight zone between knowing and not-knowing that is fascinating—when children fill the gaps in their knowledge and understanding with fairytale.


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Kann die Fantasiewelt eines Kindes einen Geheimgang in die Vergangenheit bieten? Diese Frage nimmt Sarah Vanagt zum Ausgangspunkt ihres Videos Little Figures, das auf der transmediale 2006 gezeigt wurde. Drei Kinder aus immigrierten Familien – ein philippinischer Junge, ein aus Ruanda geflüchtetes Mädchen und ein marokkanischer Junge – führen ein imaginäres Gespräch zwischen drei historischen Statuen auf dem Mont des Arts in Brüssel: ein König, eine Königin und ein mittelalterlicher Ritter. Daraus ergibt sich eine Mischung aus persönlichen Erfahrungen, erzählerischen Wendungen und Verbindungen sowie Schnipseln von zuvor aufgeschnappten Informationen über die koloniale Vergangenheit des Landes. Gerade diese Grauzone zwischen Wissen und Nicht-Wissen ist faszinierend – wenn Kinder ihre Wissens- und Verständnislücken mit Märchen anfüllen.