From the time of the famed Turing test until today, humans have engaged with different forms of artificial intelligence, drawing comparison to possibilities of the human brain. The role of the human, capable of complex processes that machines cannot perform, has often been to intervene and secure proper functioning of machine learning systems. In today’s entangled condition, with examples of bots tweeting as humans, filtering and moderating news content, or as high frequency traders defining financial flows, it is increasingly difficult to tell who or what is acting. Is it possible to locate and comprehend the role and function of nonhuman actors? Which old and new approaches are might be of use? What would it take and what would it mean to stop anthropomorphizing computers and obtain a machinic point of view?
...Seit dem berühmten Turing-Test beschäftigen sich Menschen mit verschiedenen Formen Künstlicher Intelligenz und vergleichen sie mit den Möglichkeiten des menschlichens Gehirns. Es war und ist häufig die Rolle des Menschen, in Systeme Maschinellen Lernens einzugreifen und deren reibungsloses Funktionieren sicherzustellen – ist er doch dazu befähigt, komplexe Prozesse auszuführen, die von Maschinen nicht übernommen werden können. In einer Zeit, in der Bots als Menschen tweeten, Nachrichten filtern und moderieren, oder als Hochfrequenzhändler Finanzflüsse definieren, wird es zunehmend schwieriger zu sagen, wer oder was eigentlich agiert. Ist es möglich, die Rolle und Funktion von nichtmenschlichen Akteuren zu lokalisieren und zu verstehen? Was bräuchte es – und was würde es bedeuten – Computer nicht mehr zu anthropomorphisieren, sondern selbst eine maschinelle Sichtweise zu entwickeln?
