As media steadily melt into the environment, they become both more naturalized and estranged in the sense that we understand the way they work less and less. The "Elemental" Middle Session highlights the unnoticeable media we live and work among, focusing equally on their material (technical) properties and their cultural meanings. Rather than relying on the worn-out critical mechanisms of "revealing what lies beneath" or "exposing hidden truths," the discussion focuses on de-naturalization and re-familiarization. Speakers discuss areas of infrastructural intersection and entanglement, identifying ways in which structures of power reinforce each other through ubiquitous media. What are the "elemental" substrates of contemporary media? Is it helpful or possible to try and reduce a complex ecosystem of human and nonhuman actors to its elementary particles?
...Medien verschmelzen stetig mit der Umgebung und werden dadurch naturalisierter und entfremdeter zugleich – wir verstehen immer weniger, wie sie funktionieren. Die „Elemental“ Middle Session hebt die unmerklichen Medien hervor, mit denen wir leben und arbeiten, und nimmt sowohl deren materielle (technische) Eigenschaften als auch ihre kulturellen Bedeutungen in den Blick. Anstatt auf jene abgegriffenen Mechanismen der Kritik zurückzugreifen, mit denen „aufgedeckt wird, was zugrunde liegt“ oder „versteckte Wahrheiten freigelegt werden“, fokussiert die Diskussion auf das De-Naturalisieren und Wieder-Vertrautmachen. Die Vorträge behandeln infrastrukturelle Überschneidungen und Verschränkungen und stellen heraus, wie durch allgegenwärtige Medien Machtstrukturen einander verstärken. Was sind die „elementaren“ Substrate zeitgenössischer Medien? Ist der Versuch hilfreich oder möglich, ein komplexes Ökosystem menschlicher und nichtmenschlicher Akteure auf ihre Elementarteilchen zu reduzieren?