Conference Stream Play
How does it feel when your FitBit score is taken into consideration as part of your job performance? Or when you know that your successful liked Selfies attract the attention not only of your network but also of your employers? Does this new form of playful and multilayered surveillance make us more productive and why do we willingly engage in an economy which driven by play translates everything into accelerated work? It seems that to fit in, in a world ruled by numbers , we need to become part of an endless feedback loop, constantly adjusting our image and habits to new scores and norms.
Taking into consideration the wide use of gamification and the popularity of the Quantified Self movement, the panel will look into how play can set behaviors and discuss the gains and the losses of today's gameful world. Are we experiencing a preset game-of-data where play rules through freedom or can we still count on new forms of data-play and dis-measure that can oppose the logic of a life tied to playful but continuous work?
Presented in cooperation with Leuphana University of Lüneburg
Conference Stream Play
Das Sprichwort „All work and no play makes Jack a dull boy” (auf deutsch: „Nichts als Arbeit und kein Vergnügen machen Jack zu einem stumpfsinnigen Jungen.”) ist vor allem durch Stanley Kubricks Shining (1980) bekannt geworden. Der Protagonist, der die Arbeit an seinem Roman aufgegeben hat, schreibt wie besessen immer wieder diesen einen Satz.
Wäre er glücklicher gewesen, wenn er für seine Arbeit belohnt worden wäre?
Arbeit verspricht heutzutage spielerisch zu sein, während Spiel die neue Arbeit zu sein scheint. Man denke nur an das Liken, Teilen und Einchecken, an das wiederholte Zählen von Schritten, dsa Bewerten von Schlaf oder von Gewohnheiten, oder an die Ratings und Abstimmungen für alle Arten von Online-Services. Ist dies eher mit Spiel oder Arbeit verbunden? Sind wir produktiver, wenn wir beobachtet und für unsere Handlungen belohnt werden? Was wird wirklich gemessen und wem ist mit dieser kontinuierlichen Feedback-Schleife gedient?
Während alles erfasst wird, werden auch Verhaltensweisen festgesetzt, vereinheitlicht und genormt. Werden wir dank spielerischer Technologien und Systeme nun mit einer neuen Form der unbewussten Arbeit konfrontiert? Das Panel wird aktuelle Phänomene wie den weitreichenden Gebrauch der Gamifizierung und die Ausweitung der Quantified-Self-Bewegung betrachten, sowie die Gewinne und Verluste einer aufkeimenden spielerischen Welt diskutieren.
Presented in cooperation with Leuphana University of Lüneburg