What does intimacy feel like when it is mediated through algorithms? What types of affective encounters do users experience, and how do they relate to platforms, devices, and machines? What kind of moods and affects do algorithms generate, and how conscious are users of them? Fembots, virtual personal assistants, and dating apps are discussed as part of this panel addressing the complexities, implications, and drawbacks of today’s algorithmic intimacies. Recent projects offer a foundation upon which to discuss how habits, interests, and desires can be tracked and capitalized by a vast network of companies. Reflecting upon how today’s algorithmic lives are felt, the talks will refer to the situations and conditions that now emerge, and to new sensibilities that become apparent.
...Wie fühlt sich durch Algorithmen vermittelte Intimität an? Welche Arten von affektiven Begegnungen erleben User*innen, und in welchem Zusammenhang stehen diese mit Plattformen, technischen Geräten und Maschinen? Welche Stimmungen und Affekte erzeugen Algorithmen, und wie sehr sind sich User*innen derer bewusst? Anhand von Fembots, virtuellen Assistenten und Dating-Apps werden in diesem Panel die Vielschichtigkeit, Implikationen und Schattenseiten heutiger algorithmischer Intimitäten verhandelt. Auf Grundlage aktueller Projekte soll diskutiert werden, wie Informationen über Gewohnheiten, Interessen und Wünsche von einem unüberschaubaren Netzwerk aus Unternehmen gesammelt werden können, um daraus Kapital zu schlagen. Mit Blick auf die Frage, wie sich das heutige algorithmische Leben anfühlt, geht der Talk auf daraus entstehende Situationen und Bedingungen ein – sowie auf sensible Konstellationen, die sich bereits abzeichnen.