For almost five years Ellie Harrison documented and recorded information about nearly every aspect of her daily routine as part of her artistic practice. These laborious, demanding and introverted processes grew ever more extreme until she devised the ultimate challenge in 2006 for Timelines – to attempt to document everything she did, 24 hours a day, for four weeks.
The Timelines project was motivated by Ellie’s overwhelming feeling that she was ‘always at work’, it was to be an empirical study – monitoring exactly where all her time was going – to find out whether this was indeed true. What had seemed like a simple proposition quickly became an all-consuming ritual in which she was forced to take on the dual role of ‘observer’ and ‘observed’. On the first day she confessed that ‘It was horrible feeling so trapped – I couldn’t do anything without generating and accumulating data’, and so she rationalised the experiment by categorising her time into 17 possible activities such as ‘art practice’, ‘domestic work’ or ‘leisure’. Each day the data was transferred onto an expansive spreadsheet. By the end of the four weeks it contained 2,297 entries, which were then transposed into a series of 28 colour-coded timelines.
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Für nahezu fünf Jahre dokumentierte und protokollierte Ellie Harrison Informationen über fast jeden Aspekt ihrer täglichen Routine als Teil ihrer künstlerischen Praxis. Diese mühsamen, anstrengenden und introvertierten Prozesse wurde immer extremer, bis sie sich im Jahr 2006 für Timelines die ultimative Herausforderung ausdachte – zu versuchen, für vier Wochen 24 Stunden am Tag jede ihrer Aktivitäten zu dokumentieren,.
Das Timelines-Projekt wurde von Ellies überwältigendem Gefühl motiviert, dass sie "immer bei der Arbeit" war, es sollte eine empirische Studie werden – die genau verfolgen sollte wohin all ihre floss – um herauszufinden, ob dies tatsächlich der Fall war. Was schien wie ein einfaches Vorhaben wurde schnell zu einem alles verzehrenden Ritual, in dem sie gezwungen war, die Doppelrolle des "Beobachters" und des "Beobachteten" einzunehmen. Am ersten Tag gestand sie, "Es war schrecklich sich so gefangen zu fühlen – ich konnte nichts tun, ohne Daten zu erzeugen und sammeln', und so rationalisierte sie das Experiment durch die Kategorisierung ihrer Zeit in 17 möglichen Aktivitäten, wie "Kunstpraxis", “Hausarbeit" oder "Freizeit". Jeden Tag wurden die Daten auf ein umfassenden Tabellenblatt übertragen. Am Ende der vier Wochen enthielt es 2.297 Einträge, die dann in einer Reihe von 28 farbcodierten Zeitachsen umgesetzt wurden.