The video artist Perry Bard invites people to a collaborative web-based, database-generated montage experiment. Using Dziga Vertovs masterpiece from 1929 as direct inspiration, participants from all over the world can upload footage on the website next to the corresponding scenes from the original film. Uploaded digital media from photo cameras, video recorders and screen-grabs form part of the new interpretation. The lengths and images of submitted videos are synchronised with the original scenes through software, which then rotates the added material every day, ensuring the film may never be the same twice. Bard’s project transports Vertov’s impressions about the Soviet cities in his experimental silent film into the 21st century and becomes, in Vertov’s terms, the “decoding of life as it is.”. dziga.perrybard.net perrybard.net
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Die Videokünstlerin Perry Bard fordert mit ihrer Arbeit zu einem kollaborativen, Web-basierten und Datenbank-generierten Montagexperiment auf: Analog zu Dziga Vertovs gleichnamigem Meisterwerk von 1929 können Teilnehmer überall auf der Welt eigenes Material hochladen, das auf der Website dem Original gegenübergestellt wird. Auf der Website dziga.perrybard.net wird erklärt, auf welche Weise dieses interaktive Kunstwerk entsteht: Alle digitalen Bildspeichermedien, angefangen von Foto- und Videokamera bis hin zu Mobiltelefon und 'Screen-grab' sind erlaubt und können entsprechend einer Liste von Vertovs Originalszenen hochgeladen werden. Mittels einer speziell entwickelten Software wird die Dauer der Darstellung an die der Originalszenen angepasst und errechnet aus den jüngsten Uploads jeden Tag ein neues Video. Die alltäglichen Bildeindrücke in Vertovs experimentellem Stummfilm werden durch dieses Remake in das 21. Jahrhundert überführt, wodurch aus dem Filmdokument zu sowjetischen Städten eine globale Montage wird. Die Website ist entsprechend in drei Sprachen, englisch, spanisch, französisch und bald auch in chinesisch abrufbar. dziga.perrybard.net perrybard.net
