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Announcing 2026 Residents

Wir freuen uns sehr, die drei Artists in Residence für 2026 bekannt zu geben. Die Residencies starten im Rahmen des Festivals im Januar, bevor die Künstler:innen ihre Projekte bis zur einmonatigen Residency in Berlin im Juni 2026 weiterentwickeln.

  • 2026 Digital Art Residency in Kooperation mit Pro Helvetia
  • 2026 ARKO Residency in Kooperation mit Arts Council Korea
  • 2026 Vilém Flusser Residency in Kooperation mit dem Vilém-Flusser-Archiv an der Universität der Künste Berlin (UdK)

Die ausgewählten Projekte beschäftigen sich mit relationalen Formen digitaler Kunstpraxis und mit unterschiedlichen Bedeutungen von Technologie. Sie reflektieren kritisch die sozialen Dimensionen und (Fehl-)Nutzungen technologischer Systeme und fragen, welche Antworten diese auf unsere Gegenwart und mögliche Zukünfte geben können.

herethere, Amanda E. Metzger, 2025, details

Amanda E. Metzger ist Künstlerin und Forscherin, deren Praxis sich vor allem um Netzwerktheorie, Datensammlung und Autor:innenschaft dreht. Sie schreibt und forscht zu Themen rund um KI und Web3 und untersucht das imaginative Potenzial von Informationslücken.

My Mother is Data, Ahreum Lee, Installation view at Centre Clark.

Als interdisziplinäre Medienkünstlerin, Musikerin, Game Maker, Lehrende und Lernende erforscht Ahreum Lee die Verflechtungen von Technologie, Daten und soziopolitischen Narrativen. In ihrer Arbeit untersucht sie die rituellen Dimensionen alltäglicher Technologien und deren Einfluss auf gesellschaftliche Dynamiken und auf die Beziehungen zwischen menschlichen und mehr-als-menschlichen Akteur:innen.

Still from Deep Reality Markets, Martyna Marciniak, 2025

Martyna Marciniak ist Künstlerin und Forscherin an der Schnittstelle von Skulptur, Video und Animation. Sie verbindet Medientheorie, Imaginationen und rechtliche Fragestellungen, um nachzuzeichnen, wie sich Macht in Bildregimen und visuellen Infrastrukturen einschreibt, und entwickelt daraus eine Form von Pataforensik.

transmediale Residency Programmes

Die Residenzen 2026 unterstützen forschungsbasierte Praktiken, die auf bestehenden Projekten aufbauen oder neue Projekte in Bereichen wie Medienwissenschaften, Wissenschafts- und Technikforschung, Medienkunst und -theorie, Kunstkritik, digitale Kunst und Bewegtbildpraktiken entwickeln. Das Programm bietet den Teilnehmer:innen eine zweimonatige hybride Residenz: vier Wochen Fernarbeit, gefolgt von einem Monat vor Ort im Atelier der transmediale in Berlin im Juni 2026.

Seit 2020 hat transmediale das Residency Programm ausgeweitet, um langfristigere Beziehungen zu Künstler:innen sowie entschleunigte kuratorische Ansätze zu ermöglichen.

Die Kulturstiftung des Bundes unterstützt die transmediale seit 2004 als kulturelle Spitzeneinrichtung.