• Conversation
  • Haus der Kulturen der Welt (HKW) / Angie Stardust Foyer
N.N.
Free admission
IRL / presential

Digitale Infrastrukturen und algorithmische Systeme strukturieren zunehmend unsere körperlichen Rhythmen – von der Gig-Ökonomie bis hin zu Datenverarbeitungsprozessen. Doch dieselben Systeme, die ihre Rhythmen aufzwingen, eröffnen auch Möglichkeiten für alternative Formen von Bewegung, Bewusstsein und Solidarität.

Im Gespräch erkunden David Issac Hecht, Alexis Convento, eeefff und Shintaro Miyazaki, wie die Nähe zu digitaler Infrastruktur sowohl ihre materielle Auswirkung auf Körper als auch Widerstandsmöglichkeiten offenbart. Anstatt sich von der Digitalität abzuwenden, schlagen sie vor, ihre transformativen Effekte zu untersuchen und dabei „Gegen-Algorhythmen“ zu entwickeln – verkörperte Praktiken, die kollektive, spürbare Erfahrungen außerhalb dominanter digitaler Paradigmen erzeugen. Durch die Analyse der Beziehung zwischen physischer Präsenz, digitalen Systemen und sozialem Bewusstsein weisen sie auf gemeinschaftsbasierte Ansätze hin, die neue Räume schaffen könnten, in denen Körper sich bewegen, in Beziehung treten und Wissen gemeinsam generieren.

Ihr Gespräch legt nahe, dass, obwohl uns digitale Rhythmen auferlegt werden, kollektive Praktiken uns dennoch helfen können, Formen der Nähe zu erschließen und zu schaffen, welch über problematische Aspekte der Digitalität hinausgehen und Wege zu gerechteren und stärker verkörperten Zukünften eröffnen.

Diese Diskussion greift auf zwei Workshops aus dem Prolog zurück: Acting and Knowing Together in the World: A Territorial Exploration of the Unknown as a Path Towards Closeness , geleitet von David Issac Hecht und Alexis Convento, sowie die Algosomatic Sessions: To sleep with algorithms , geleitet von eeefff.