Press Release
2024 Festival Ankündigung

You are doing amazing sweetie key visual

transmediale 2024: you’re doing amazing sweetie


31. Januar bis 4. Februar 2024

Die 37. Ausgabe des transmediale Festivals setzt sich mit dem Horror auseinander, der von allgegenwärtigem Content heraufbeschworen wird. you’re doing amazing sweetie geht der Frage nach, wie die toxischen Logiken von Content Creation unser Verhältnis zu Technologie bestimmen. Vom 31. Januar bis 4. Februar präsentiert transmediale 2024 Ausstellungen, Performances, Filmscreenings und ein Diskursprogramm und hinterfragt die unbrauchbaren Politiken und Dynamiken, die aus den Zyklen des Konsums und der Ablenkung entstehen. Das dreitägige Programm an verschiedenen Veranstaltungsorten in der Stadt bringt internationale Künstler:innen, Denker:innen und Praktiker:innen zusammen. Inspiriert von Reality-TV Formaten beschäftigen sich die Speaker:innen damit, wie Sprache, Beziehungen und politische Möglichkeiten durch 24/7 Zugang zu Content zum Kunstgriff werden. Das Festival eröffnet im silent green Kulturquartier und wird an drei Tagen und Nächten im silent green, der Akademie der Künste und dem Haus der Kulturen der Welt stattfinden.

transmediale 2024 you’re doing amazing sweetie erforscht den von allgegenwärtigem Content heraufbeschworenen Horror und dessen damit einhergende unbrauchbare Politiken. Die kommende Festivalausgabe versteht sich als Fan-Fiction, als Stimmung, als Gefühl und Ahnung. Early Bird Pässe sind jetzt im Verkauf.

Ausstellung: this is perfect, perfect, perfect
Kunstraum Kreuzberg/Bethanien
31. Januar bis 14. April 2024

Die Hauptausstellung des Festivals, eine Gruppenausstellung mit dem Titel this is perfect, perfect, perfect, versammelt 11 Künstler:innen im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien. Ablenkung, einst eine Konsequenz, ist zu einem zentralen Element unserer algorithmusvermittelten Realitäten geworden – sie formt Sprache, Identitäten, Verhalten und Handlungen. Das endlose Sich-Ablenken durch das Scrollen, Klicken und Wischen von Content-Schleifen verwandelt Badezimmer in Bühnen, Schlafzimmer in Studios und das Leben in Content. this is perfect, perfect, perfect seziert die hyperbolischen, sensationsgetriebenen und angstauslösenden visuellen Darstellungen, die Narrationen und Atmosphäre von Content. Letztlich bleibt die Frage: Konsumieren wir Content oder konsumiert der Content uns?

this is perfect, perfect, perfect wird im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien vom 31. Januar bis 14. April 2024 zu sehen sein. Ein Begleitprogramm rund um die Ausstellung wird in Kürze angekündigt. Der Eintritt ist kostenlos.

Ausstellung: Uncensored Lilac
transmediale studio, silent green Kulturquartier
26. Januar bis 14. April 2024

Uncensored Lilac ist eine gemeinsame Ausstellung von Bassam Issa Al-Sabah und Jennifer Mehigan im transmediale studio im silent green Kulturquartier. Die Ausstellung hinterfragt die Wege, auf die der Klimawandel soziale und Umweltbeziehungen beeinflusst und verändert und verwandelt das studio in eine fantastische Welt. In ihren jeweiligen Arbeiten folgt das Duo einer Gruppe von Göttinnen – möglicherweise Außerirdische – und ihrer Peergroup aus Vertrauten, Haustieren, Diener:innen und Technologien in eine traumhafte, halluzinatorische Landschaft.

Uncensored Lilac wird im transmediale studio im silent green Kulturquartier vom 26. Januar bis 14. April 2024 zu sehen sein. Der Eintritt ist kostenlos.

Curatorial team

Die transmediale Festivalausgabe 2024 ist kuratiert von Nóra Ó Murchú, Künstlerische Leitung transmediale, in Zusammenarbeit mit den Kurator:innen Lorena Juan, Nadim Choufi, und Yasemin Keskintepe. Das Festival wird produziert vom transmediale team.

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transmediale ist ein jährliches Festival und ein kritischer Raum für die Entwicklung neuer experimenteller Ansätze in Kunst und digitaler Kultur. Über das jährliche Ereignis hinaus ist transmediale eine transversale, dynamische Plattform, die ganzjährig Aktivitäten ermöglicht, darunter ein Residency Programm und das Journal. Jede Festivalausgabe konzentriert sich auf ein bestimmtes Thema im Spektrum von Kunst und digitaler Kultur, das sich in einer Vielzahl von Programmen wie Ausstellungen, Diskursformaten, Performances, Screenings und Workshops widerspiegelt.

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