transmediale 2017

Festival Design 2017

Das visuelle Konzept von transmediale 2017 ever elusive beschäftigte sich einerseits mit dem durch Snapchat bekannt gewordenen Distributions- und Medienformat der „Story". Andererseits versuchte es, den Aspekt der Flüchtigkeit von ever elusive in Bildern und Videos festzuhalten.

Ausgehend von der klassischen Mensch/Technologie-Dichotomie werden Geschichten erzählt, die diesen vermeintlichen Gegensatz sowohl auf direkte als auch auf subtile Art und Weise behandeln. So untersucht eine Achse der Erzählung beispielsweise die Unvereinbarkeit bzw. Spannung zwischen Wasser und Öl. Eine weitere Achse arbeitet mit Viskosität, Transformation von Materialität und Immaterialität.

Die Massivität des transmediale-Logos verliert sich in den nebligen Bildern der Story; die ASMR-Stimme spricht: „A movement is aimless". Verschiedene Diskurse laufen zusammen, Ideen blitzen auf. Gleichzeitig entsteht ein Gefühl der Desorientierung – beeinflusst von dem Story-Format, das Nichtlinearität als Motor der Aufmerksamkeit betrachtet.

Über den Festivalmonat hinweg entfalten sich auf der Website in einem Stream verschiedene Narrative, die wiederum einzelne Festivalteile repräsentieren. Die Story dreht sich permanent, schwirrt in die kleinsten Nischen und überquert Ozeane. Das Gefühl ever elusive findet hierin seinen Ausdruck.

Opening night of transmediale 2017 ever elusive
"alien matter", transmediale special exhibition 2017
Rasheedah Phillips & Moor Mother (Black Quantum Futurism Collective) at the transmediale opening ceremony
Foyer, transmediale 2017 ever elusive
Natalie Fenton and Robert Latha at "Friendly Fire: What Is It to Re-think Radical Politics, Today?", transmediale 2017
Johannes Paul Raether at "Strange Ecologies: From Necropolitics to Reproductive Revolutions", transmediale 2017
HKW during transmediale 2017 ever elusive
Laurie Anderson performing "The Language of the Future" at transmediale 2017 ever elusive