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Bedeutet die Aneignung grenzüberschreitender kultureller Ausdrucksformen und Taktiken durch rechte Subkulturen das Ende für progressive und spielerische Subkulturen?
Auf der transmediale 2018 face value haben Florian Cramer und Angela Nagle in dem Gespräch „Better Think Twice: Subcultures, Alt-s, and the Politics of Transgression“ diskutiert, wie diese Frage mit einem übertriebenen Glauben an den inhärent progressiven und linken Charakter von Subkulturen sowie mit einer längeren Geschichte mehrdeutiger Jugend-, Pop- und experimenteller Kunstpraxen zusammenhängt. 
Angesichts des heutigen Zusammenspiels zwischen alternativen und Mainstream-Öffentlichkeiten und dem politischen Leben zeigt David Garcias Antwort auf die Cramer- und Nagle-Diskussion jedoch, dass eine „Volkspolitik“ der Linken immer noch von Bedeutung sein kann. 

Cover face value, transmediale/magazine #5
transmediale/magazine Issue #5
Year of publication: 
2018

The fifth issue of transmediale/magazine features background information, interviews and visual impressions about the festival 2018 and its theme face value.

The call for new artistic projects to be presented on nnn.freeport.global is open until 31 May 2018.

In 1895, viewers of the Lumière brothers' 50-second film L’Arrivée d’un train are said to have stampeded out of the theater when a train raced toward them on the projection screen. Unaccustomed to the cinematic experience, they couldn't help but take the image of the train for the real thing. The Lumière Effect, named after this supposed occurrence, describes the phenomenon of mistaking representation for reality. In this essay, the poet and artist manuel arturo abreu compares this (Western) myth of image-reality overlap to the "over-mediated" nature of how the West interprets the face of the Other. This face is a site of projection for Western anxieties, guilt, and fear: a fear that implies having always-already called for State protection. Through a reading of Emmanuel Levinas and Édouard Glissant, abreu suggests strategies of opacity to resist the "violence of the metaphor" of the face. 

Der Protagonist dieser Kurzgeschichte vertraut niemandem. Er schwimmt in Geld, das er durch Investitionen in Kryptowährung gewonnen hat, ist finanzbesessen und an Menschheit und Menschlichkeit desinteressiert. Die Geschichte ist nur wenige Jahre in der Zukunft angesiedelt, nachdem die Kryptofinanzwelt schon einige Entwicklungsphasen durchlaufen hat. Die Hauptfigur hat mit ihren Kryptoprofiten eine Penthouse-Wohnung in einem Londoner Immobilienmonster namens The Denizen gekauft. Das London in Homes Erzählung ist im Schatten solcher Immobilienprojekte versunken. Sein Protagonist ist das Paradebeispiel für die Entmenschlichung der zügellosen Gewinnsucht, die allein aus Kapital immer neues Kapital schöpft. Als er einen Unfall hat und seine Finanzen zusammenbrechen, nimmt dieser namenlose Investor Rache.

Künstler_innen und andere Kulturschaffende sind eingeladen ihre Projekte durch ein offenes, fortlaufendes Einreichsystem einzubringen.

Die Jury freut sich, das ausgewählte Residency-Projekt bekannt zu geben.

With their ongoing research and documentary film project Good Life, the collabortive duo Viktorija Šiaulytė and Marta Dauliūtė undertake an investigation into the narrative of innovation and flexibility, its social and political implications.

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Marta Dauliūtė is co-founder and owner of MDEMC, film production company, together with film director and producer Elisabeth Marjanovic Cronvall.

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Viktorija Šiaulytė is independent curator and producer working in the fields of contemporary art, architecture and film.

Der research/PhD Workshop RESEARCH VALUES trug zum Festivalprogramm von transmediale 2018 face value bei und das sich einer Bestandsaufnahme widmete, einer Erfassung der Umstände unserer Zeit in ihrem Kern – um zu verstehen, wie man sie verändern könnte.

Am 6. April lädt CTMs Technosphärenklänge in eine Klangwelt ein, die post-digitale Konnektivität greifbar macht.

The Forum Romanum was the inspiration for the installation in the foyer of the House of the World Cultures for transmediale/conversationpiece.

Das visuelle Konzept von transmediale 2017 ever elusive beschäftigte sich einerseits mit dem durch Snapchat bekannt gewordenen Distributions- und Medienformat der „Story". Andererseits versuchte es, den Aspekt der Flüchtigkeit von ever elusive in Bildern und Videos festzuhalten.

Für die nächste Ausgabe von Polymorphism präsentiert das Moskauer Label Gost Zvuk Russlands musikalische Vielfalt.

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