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Möchtest du Teil der nächsten Ausgabe sein?
Für die Vorbereitungen der transmediale 2020 suchen wir eine*n Mitarbeiter*in im Bereich Kommunikation, eine*n Event-Koordinator*in und eine Programmassistenz. 

Unser langjähriges Partnerfestival CTM hat sein kommendes Festival unter dem Titel LIMINAL angekündigt: Die 21. Festivalausgabe findet vom 24. Januar bis zum 2. Februar 2020 an verschiedenen Berliner Spielorten wie Berghain, HAU Hebbel am Ufer, Radialsystem V und Kunstquartier Bethanien statt. 

Arbeite mit uns: Für die Vorbereitungen der transmediale 2020 suchen wir nach Praktikan*tinnen, die Erfahrungen in der Administration, der Kommunikation und der Produktion des Festivals sammeln möchten.

Schließt euch mit uns der bundesweiten Unite & Shine-Demo am 19. Mai an! Als eine von 2000 anderen Kunst- und Kulturinstitutionen, die die Erklärung der Vielen unterzeichnet haben, unterstützen wir ihre Bemühungen für ein Europa der Vielen, Solidarität statt Privilegien und eine freie Kunst.

Wir freuen uns bekanntzugeben, dass Dr. Nora O Murchú ab der Festivalausgabe 2021 die künstlerische Leitung der transmediale übernehmen wird. Als fünfte Leitung in der 33-jährigen Geschichte des Festivals wird sie die erste Frau in dieser Position sein.

Ein Telefon ist ein vertrautes Gerät. Damals wie heute verbinden wir das Telefon mit Zuhause und der Möglichkeit, aus der Ferne miteinander zu sprechen. Es ermöglicht, unsere Stimmen reisen zu lassen, Gedanken zu teilen und Geschichten zu erzählen. Doch was geschieht, wenn am anderen Ende der Leitung kein Mensch zuhört, sondern eine Software? Was verändert sich, wenn ein Telefon zu einer affektiven Infrastruktur wird, die Menschen durch Dialekterkennung Asyl gewährt oder verwehrt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich J. S. Vieira Oliveira im folgenden Beitrag. Er verhandelt, wie das Triviale und Vertraute zu einer Waffe gemacht werden kann, um Gefühle auszulösen, Dialekte hervorzurufen und schließlich über den Verlauf von Leben zu entscheiden.

 

2011, vor acht Jahren, wurden in ganz Griechenland öffentliche Plätze besetzt – unter anderem der Syntagma-Platz im Herzen Athens. Aus diesen Besetzungen gingen zahlreiche selbstorganisierte Solidaritätsinitiativen hervor: von der Lebensmittel- und Gesundheitsversorgung bis hin zu Bildungsinitiativen. Heute, nachdem die akut gefühlte Krise ein Stück weit überwunden und der breite Kampf gegen die Sparpolitik vorüber sind, hat ein Prozess des strategischen Nachdenkens und der Konsolidierung innerhalb der Solidaritätsorganisationen begonnen – so Christos Giovanopoulos. Der Forscher und Aktivist nahm an dem Gespräch teil, das im Anschluss an die Vorführung von Robin Vanbesiens Film Under These Words (Solidarity Athens 2016) bei der transmediale 2019 stattfand. Der Film und das dazugehörige Buch Solidarity Poiesis: I Will Come and Steal You bieten eine fundierte Untersuchung der Erfahrung von Veränderung und des politischen Potenzials von Solidaritätsarbeit. Der vorliegende Essay berührt verschiedene Aspekte der Kernfrage des Festivals, „Was bewegt dich?“. Er setzt sich mit der Entstehung des Films auseinander und geht auf inhaltliche Anknüpfungspunkte bei Autor*innen wie Valeria Graziano, Avery F. Gordon und Alberto Toscano ein.

 

Seiten

jon.satrom
Year: 
2011
Format: 
film/video
Festival edition: 
2012
Date: 
13.02.2000
Format: 
Presentation
vn

Participant of the project "Labour in a single shot"

Year: 
2014
Format: 
film/video
Festival edition: 
2015