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Ihr findet jetzt Videoaufnahmen aller Keynotes und Panels aus dem Auditorium im transmediale-Archiv! 

Wir freuen uns, Luiza Prado de O. Martins mit ihrem Projekt “The Councils of the Pluriversal: Affective Temporalities of Reproduction and Climate Change” als Vilém Flusser Resident 2019 bekanntzugeben.  

In ihrem Projekt diskutiert Luiza Prado de O. Martins gemeinsam mit Mitgliedern marginalisierter Gruppen aus nördlichen Nationen und dem globalen Süden Verschränkungen zwischen Klimawandel, Reproduktion, Abstammungs- und Zukunftsgeschichten, Land und Zugehörigkeit sowie radikalen Formen der Fürsorge.

Wie übersetzt sich Denken oder gelebte Erfahrung in Handlungen? Die Teilnehmer*innen des Study Circles Uneasy Alliances thematisieren in ihrer Konversation die Notwendigkeit und Herausforderung, neue Bündnisformen zu bilden, um über verschiedene soziale Ebenen hinweg Solidarität zu fördern. Sie erkunden gleichermaßen Bündnisse des Unbehagens, die durch geteilte Erfahrungen des Lebens im Neoliberalismus motiviert sind, und Bündnisse, die durch das Zusammenbringen von Gruppen unterschiedlicher Interessen und Hintergründe wie Technologie, Umwelt und nicht-westliche Perspektiven Unbehagen erzeugen können. Diese Konversation ist das Ergebnis eines gemeinschaftlichen Schreib- und Redigierungsprozesses, der durch ein physisches Treffen im Berliner Projektraum Spektrum im November 2018 inspiriert wurde und sich im Anschluss in einem Online-Textpad fortgesetzt hat. Die Ergebnisse sind suggestive Fragmente, die in weiteren Beiträgen und Live-Aktivitäten der transmediale weiter untersucht werden sollen. 

Lee Brown in "In the Air." Photo by Liza Johnson
Year: 
2009
Format: 
film/video
Festival edition: 
2019

Können Infrastrukturen affektiv sein? Wie stehen Kontroll- und Klassifizierungssysteme und gegenwärtige Problematiken der Fürsorge in Beziehung zueinander? Welche Infrastrukturen helfen dabei, Menschen zu verbinden und neue Welten aufzubauen? Mit Fragen wie diesen beschäftigen sich die Teilnehmer*innen des Study Circles in der folgenden Konversation; dabei bringen sie Beispiele für Objekte, Gefühle, Technologien und Praktiken ein, die als affektive Infrastrukturen gelten können. Entgegen der Versuchung, die Einträge zu organisieren und klassifizieren, werden sie hier nur diskutiert, aber nicht definiert. In dem Wunsch, Möglichkeiten für Verbindungen und Assoziationen zu eröffnen, entsteht kein Lexikon, sondern ein Archipel von ganz verschiedenen Elementen. Die bewusst ohne klaren Anfangs- oder Endpunkt gehaltene Konversation zielt darauf ab, Handeln und Nachdenken über die eng miteinander verwobenen Realitäten unserer Zeit anzuregen – ebenso wie das Bedürfnis nach lebendigen Infrastrukturen, die kontinuierliche Verschiebungen und Transformationen ermöglichen.

Date: 
03.02.2019
Format: 
Discussion
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Date: 
30.01.2019
Format: 
Workshop
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03.02.2019
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Workshop
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Date: 
29.01.2019
Format: 
Workshop

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