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Der Begriff „Acid Communism" wurde von Autor und Kulturtheoretiker Mark Fisher im Rahmen seiner Versuche geprägt, sich eine Linke vorzustellen, die in der Lage ist, die „No Alternative" -Ideologie des Kapitalistischen Realismus durch die Entfesselung postkapitalistischer Wünsche zu brechen. Fisher schrieb bis zu seinem plötzlichen Tod im Jahr 2017 an einem Buch mit dem Titel Acid Communism. Mit dem Ziel, dieses Konzept weiter zu erforschen und in ihre Praxis zu integrieren, hat die Gruppe Plan C, zu der auch Fisher selbst gehörte, einen thematisch verwandten Workshop konzipiert. Building Acid Communism war Teil des transmediale-Programms 2018 und beinhaltete bewusstseinsbildende Techniken und Gruppendiskussionen: Wie können wir heute über kollektive Erfahrungen sprechen, die auf kollektivem Handeln und Freude basieren? Wie können wir uns wieder einer Politik der Fürsorge zuwenden? In diesem Artikel diskutieren die Plan C-Mitglieder Nadia Idle und Keir Milburn Hintergrund, Ziele und Ergebnisse des Workshops.

 

Inspiriert vom Festivalthema der transmediale 2019 kreist der nächste PhD/Research-Workshop um maschinelles Lernen und die Fähigkeit von Technologien, stetig im Wandel begriffene Gefühle und Erfahrungen zu erfassen und zu strukturieren.

Early-Bird-Pässe für die kommende Festivalausgabe und Early-Bird-Connect-Pässe für transmediale und CTM 2019 werden ab Ende Oktober 2018 in den Verkauf gehen.

Mit der kommenden Ausgabe der transmediale bieten wir Universitäten eine neue Plattform, um den Festivalbesuch ihrer Studierendengruppen zu erweitern und zu vertiefen.

Ab Oktober 2018 stellt die transmediale die aktive Nutzung ihrer Facebook-Seite ein. Lest hier das komplette Statement und abonniert unseren Newsletter, um regelmäßige Updates zu erhalten.

Die transmediale 2019 beschäftigt sich damit, wie Gefühle zu Objekten technologischen Designs gemacht werden und stellt die Frage, welche Rolle Emotionen und Empathie in der digitalen Kultur spielen. Eine der Schlüsselfragen der nächsten Festivalausgabe ist „What moves you?“. Sie bezieht sich damit nicht nur auf eine emotionale Reaktion, sondern auch auf die Infrastrukturen und Ästhetiken, die bestimmen, auf welche Art und Weise Affekt heute als politische Kraft instrumentalisiert wird.

Inwiefern lassen sich Akte der Wiederherstellung, Wiederveröffentlichung und Zugänglichmachung von Dokumenten als künstlerische Gesten denken? Was passiert beim erneuten Veröffentlichen von bereits publizierten Dokumenten? Für Hate Library, eine Installation im Rahmen der transmediale 2018, hat Nick Thurston öffentlich zugängliche Social Media- und Webforums-Diskussionen zwischen Mitgliedern rechtsextremer Gruppen aus ganz Europa in einen Ausstellungsraum überführt. Bezugnehmend auf Harun Farockis politische Filmtradition, Lisa Gitelmans Soziologie der Dokumente, Eyal Weizmans Forensische Ästhetik, Methoden des File Sharings und Leakings wie auch auf seine eigene Praxis untersucht Thurston, wie Dokumente durch ihr "soziales Leben" zu Gegenständen des öffentlichen Interesses werden können – über ihre Wiederveröffentlichung, Weiterverbreitung und die Auseinandersetzung mit ihnen.

Die 7. Ausgabe von A Peer-Reviewed Journal About_ (APRJA) mit dem Titel "Research Values" ist ab jetzt verfügbar!  

Audio- und Videoaufnahmen der meisten transmediale-Veranstaltungen aus 2018 sind im transmediale-Archiv zu finden.

Während der Vorbereitungen zur transmediale 2019 geben wir Praktikant*innen drei Monate lang die Möglichkeit, Erfahrungen in der Kommunikation und Produktion des Festivals zu sammeln.

Bedeutet die Aneignung grenzüberschreitender kultureller Ausdrucksformen und Taktiken durch rechte Subkulturen das Ende für progressive und spielerische Subkulturen? Auf der transmediale 2018 face value haben Florian Cramer und Angela Nagle in dem Gespräch „Better Think Twice: Subcultures, Alt-s, and the Politics of Transgression“ diskutiert, wie diese Frage mit einem übertriebenen Glauben an den inhärent progressiven und linken Charakter von Subkulturen sowie mit einer längeren Geschichte mehrdeutiger Jugend-, Pop- und experimenteller Kunstpraxen zusammenhängt. Angesichts des heutigen Zusammenspiels zwischen alternativen und Mainstream-Öffentlichkeiten und dem politischen Leben zeigt David Garcias Antwort auf die Cramer- und Nagle-Diskussion jedoch, dass eine „Volkspolitik“ der Linken immer noch von Bedeutung sein kann. 

 

The call for new artistic projects to be presented on nnn.freeport.global is open until 31 May 2018.

In 1895, viewers of the Lumière brothers' 50-second film L’Arrivée d’un train are said to have stampeded out of the theater when a train raced toward them on the projection screen. Unaccustomed to the cinematic experience, they couldn't help but take the image of the train for the real thing. The Lumière Effect, named after this supposed occurrence, describes the phenomenon of mistaking representation for reality. In this essay, the poet and artist manuel arturo abreu compares this (Western) myth of image-reality overlap to the "over-mediated" nature of how the West interprets the face of the Other. This face is a site of projection for Western anxieties, guilt, and fear: a fear that implies having always-already called for State protection. Through a reading of Emmanuel Levinas and Édouard Glissant, abreu suggests strategies of opacity to resist the "violence of the metaphor" of the face.

 

Der Protagonist dieser Kurzgeschichte vertraut niemandem. Er schwimmt in Geld, das er durch Investitionen in Kryptowährung gewonnen hat, ist finanzbesessen und an Menschheit und Menschlichkeit desinteressiert. Die Geschichte ist nur wenige Jahre in der Zukunft angesiedelt, nachdem die Kryptofinanzwelt schon einige Entwicklungsphasen durchlaufen hat. Die Hauptfigur hat mit ihren Kryptoprofiten eine Penthouse-Wohnung in einem Londoner Immobilienmonster namens The Denizen gekauft. Das London in Homes Erzählung ist im Schatten solcher Immobilienprojekte versunken. Sein Protagonist ist das Paradebeispiel für die Entmenschlichung der zügellosen Gewinnsucht, die allein aus Kapital immer neues Kapital schöpft. Als er einen Unfall hat und seine Finanzen zusammenbrechen, nimmt dieser namenlose Investor Rache.

 

Künstler_innen und andere Kulturschaffende sind eingeladen ihre Projekte durch unsere Plattform einzureichen.

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