Attuning to 'Data Doubles'

Date: 
29.01.2015 14:00
Festival edition: 
2015
Format: 
Conference
Location: 
HKW
Café Stage

Dieses Panel untersucht, wie sich ein Leben in Verbindung mit Datensystemen führen lässt.

Dieses Panel untersucht, wie sich ein Leben in Verbindung mit Datensystemen führen lässt. Das Forschungsprojekt von Turiano et al. (2014) setzt kategorische Daten (etwa den Grad des Sicherheitsgefühls eines gegebenen Datenpunkts wie z. B. einer Person) und langjährige epidemiologische Daten in Beziehung.
So kann ein geringerer Bildungsgrad mit einem ausgeprägterem Sinn für Kontrolle einhergehen - ebenso wie mit einem kleineren Sterblichkeitsrisiko im Vergleich zu den besser ausgebildeten Bevölkerungsteilen.

Mit Vorbehalt zur Verallgemeinerung zeigt dieses Moment das Problem der ausreichenden Information, wenn es darum geht, sich an den Rahmen der Risikoprofile von medizinischen Voraussagen anzupassen. Die genannten Abstrahierungen sind jedoch ausgelegt auf und arbeiten nach der Wahrscheinlichkeitsanalyse von Bevölkerungsgruppen, also gibt es ein ähnliches Zugänglichkeitsproblem und der Handlungsfähigkeit, die auf weitere tägliche Bereiche angewendet werden können, aus denen angesammelte Datenprofile mittels Datenanalyse konstruiert werden können (Regierung, Versicherung und Marketing). Diese Daten-Double erlangen Bedeutung und üben Handlungen im Bereich der Handlungsmöglichkeiten einer bestimmten Person aus. Datenschatten sind Akteure in Informationsgesellschaften, aber wie stellen wir eine Verbindung zu ihnen her? Welche statische Bildung ist erforderlich, um sich handelnd in Informatik-Systemen beteiligen zu können? Könnte der Ansatz einer statistischen und technischen Bildung viel zu einschränkend sein, um dem „Zugang“ einen Rahmen zu geben? Wenn man sich die Aufmerksamkeit anschaut, die Datenschatten erhalten, werden dabei wichtige Fragen aufgeworfen: Wie erlebt ihr das, an dem ihr teilnehmt, physisch, aber das euren Sensoren oder affektiven Mechanismen keinen Ort des Einkaufs bietet? Das Panel geht diesen Fragen nach und untersucht dadurch, wie man ein Leben im Verhältnis zu Datensystemen führen kann.
 

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