Sources Synths Circuits. The Instrumentarium of Prof. Kittler

Date: 
02.02.2013 21:30
Format: 
Conference
Festival format
Location: 
HKW
Theatersaal

Auf Kittlers Schreibspuren mit und gegen ihn an Nietzsche und über Foucault hinaus, gilt es nicht schlicht den analogen Modularsynthesizer, den der Medien-Philosoph in den 80er Jahren selbst entwickelt, einer Vivisektion zu unterziehen: Über das Denken und Dichten von Hardware betreiben wir an den nachgelassenen Corpora Philologie, Kittler-Exegese. Schaltungsgrammatologie.

Auf Kittlers Schreibspuren mit und gegen ihn an Nietzsche und über Foucault hinaus, gilt es nicht schlicht den analogen Modularsynthesizer, den der Medien-Philosoph in den 80er Jahren selbst entwickelt, einer Vivisektion zu unterziehen: Über das Denken und Dichten von Hardware betreiben wir an den nachgelassenen Corpora Philologie, Kittler-Exegese. Schaltungsgrammatologie.
 
apparatus operandi ist ein conceptual art project von Jan-Peter E.R. Sonntag aus Setzungen in verschiedenen Formaten. Das Projekt stellt die wahrnehmungsgenerative Potenz von Apparaten in Frage und argumentiert in allen Formaten archäologisch, historisch, sinnlich; Hardware nah am Prozess, am Werden orientiert, reformuliert es eine Absage an überkommene Substanzbegriffe. apparatus operandi1::anatomie//Der Synthesizer des Friedrich A. Kittler ist als Entwurf ein Vorwurf an veraltete Institutionen, die uns in einer Art von Trägheit immer noch dienen. Sebastian Döring entwirft und erwägt die theoretischen Fugen und Glieder des Projekts. Paul Feigelfeld war Friedrich Kittlers Systemadministrator. Er stellt seine Forschung zu Kittlers nachgelassenem Quellcode vor. Im Gespräch mit dem international profilierten Medienarchäologen Jussi Parikka werden aktuelle Fragen zum Archiv und zum (Un-)Verhältnis System/User erörtert.

 

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