Digital Liveness – Realtime, Desire and Sociability (Interface Keynote-Lecture tm / CTM - Track 1)

Date: 
03.02.2011 16:00
Format: 
Conference
Location: 
HKW
Auditorium

Interface Keynote-Lecture transmediale and CTM (club transmediale) (Track 1)
Participants: Philip Auslander (us), Eric Kluitenberg (nl), Mushon Zer Aviv (il)

Moderation: Drew Hemment (uk)

In diesem Keynote-Gespräch (Track 1) hinterfragen die Teilnehmer die technologischen Möglichkeiten und Bedingungen für einen gemeinsamen politischen Erfahrungsraum.

Digital Liveness – Realtime, Desire and Sociability
Interface Keynote-Lecture transmediale and CTM (club transmediale) (Track 1)
Participants: Philip Auslander (us), Eric Kluitenberg (nl), Mushon Zer Aviv (il)

Moderation: Drew Hemment (uk)

 

Das Begehren, die räumliche Entfernung zu überwinden hat seit Jahrhunderten die Geschichte der Medien begleitet. Dieses Begehren manifestiert sich beispielsweise in dem Wunsch, mit Menschen und einem Publikum über jede Entfernung und Unterbrechung hinweg unmittelbar in Verbindung zu treten. Heutzutage ermöglichen internetbasierte Technologien der Telepräsenz, Live-Streams und unterschiedliche Formen von Echtzeitmedien und -netzwerken eine allgegenwärtige und ständige Präsenz. Diese vernetzte Präsenz ('abwesenden Anwesenheit') tritt mehr und mehr an die Stelle der leiblichen Ko-Präsenz eines gemeinsamen Hier und Jetzt. Zugleich entsteht damit ein unsichtbares, ständiges und allgegenwärtiges Publikum, das maßgeblich über den Erfolg und Misserfolg unseres mediatisierten sozialen Lebens entscheidet.

 

Mit dieser gemeinsamen Keynote von transmediale und CTM (club transmediale) werden die thematischen Ansätze beider Festivals verknüpft, die sich mit den gegenwärtigen digitalen Bedingungen von Liveness und Präsenz auseinandersetzen. International bekannte Experten untersuchen die neuen sozialen und performativen Qualitäten unserer livegeschalteten Gesellschaft. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich dadurch unser Verständnis von Präsenz, Begegnung und Gemeinsinn verändert.

 

Wie gehen wir mit dieser grundlegende Verschiebung unseres Gemeinsinns durch die se neue mediatisierte Öffentlichkeit um?
Wie sehen die neuen Regeln aus, um mit einem solchen unsichtbaren Publikum umzugehen?
Oder ist die Vorstellung einer mediatisierten Begegnung, die an die stelle einer pyhsischen Begegnung tritt, eine Illusion?
Könnte eine neue politisierte Öffentlichkeit mithilfe dieser neuen (technologischen) raumzeitlichen Konfiguration entstehen?

 

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