Collegium Hungaricum Berlin (.CHB) / in/compatible archaeology: Light Shows Expanded, artist talk with Joshua White

Collegium Hungaricum Berlin (.CHB) / in/compatible archaeology: Light Shows Expanded, artist talk with Joshua White

Date: 
19.01.2012 19:14
Festival edition: 
2012
Courtesy of Joshua Light Show
Courtesy of Joshua Light Show

Im Anschluss an eine Performance Lecture von The Art of the Overhead spricht JLS-Gründer Joshua White heute Abend mit Kuratorin Sandra Naumann über seine spannende und wegbereitende Arbeit. Veranstaltet wird das Ganze vom .CHB, dem Collegium Hungaricum Berlin, das mit seinem Veranstaltungsprogramm speziell Experimente aus dem audiovisuellen Bereich fördert. Den Abschluss des Abends bildet eine A/V Live Performance von ZOLA. | Time & date: Sunday 29 January 19:00, Address: .CHB, Dorotheenstraße 12, 10117 Berlin

Time & date: Sunday 29 January 19:00
Cost: free
Address: .CHB, Dorotheenstraße 12, 10117 Berlin
hungaricum.de / joshualightshow.com

 

Das bereits seit 1924 existierende Collegium Hungaricum Berlin öffnete seine Tore auf historischem Boden in der Dorotheenstraße 12 in Berlin-Mitte im November 2007 neu. Das im Neobauhausstil errichtete neue Institut verlangte nach neuen zeitgenössischen Inhalten und Ausdrucksformen. In den vergangenen vier Jahren entwickelte sich das .CHB in der Kulturlandschaft von Berlin-Mitte zu einem Zentrum für Kunst und Medien mit hervorragenden multimedialen Voraussetzungen. Das Collegium Hungaricum Berlin arbeitet seit 2008 eng mit der transmediale auf wissenschaftlich-künstlerischer Ebene zusammen.

 

Das Performance-Programm der transmediale 2012 präsentiert die legendäre Joshua Light Show, die in den 1960er und 70er Jahren durch ihre farbenfrohen improvisierten Shows im New Yorker Fillmore East berühmt wurden und Bilder für Bands wie Grateful Dead, Janis Joplin und Frank Zappa beisteuerten. In ihren zeitgenössischen Auftritten verbindet die Joshua Light Show die analoge Light Show mit digitaler Technologie, bringt das Alte und das Neue zusammen und beweist, dass intermediäre Formen wie die Light Show einen wichtigen Wendepunkt in der Geschichte der Ästhetik der Netzwerkkultur darstellen. Die Light Show verkörperte einen multimedialen Ansatz bevor es überhaupt eine digitale Umstellung in verschiedene Medien gab und spielt dabei auf dynamische Weise scheinbar inkompatible mediale Elemente gegeneinander aus. Im Anschluss an eine Performance Lecture von The Art of the Overhead spricht JLS-Gründer Joshua White heute Abend mit Kuratorin Sandra Naumann über seine spannende und wegbereitende Arbeit. Veranstaltet wird das Ganze vom .CHB, dem Collegium Hungaricum Berlin, das mit seinem Programm besonders Experimente aus dem audiovisuellen Bereich fördert. Den Abschluss des Abends bildet eine A/V Live Performance von ZOLA. Der ungarische VJ ZOLA visualisiert in seinem AV-set Projektionsflächen  von relationalen Netzwerken und der Wahrscheinlichkeitsrechnung.

 

Programm:

19:00
- O-History! A Geneaology of the Overhead Projector
Eine performative Lecture, die den vielschichtigen Familienstammbaum eines der wichtigsten Instrumente der Light Show enthüllt: des Overhead Projektors.
Mit The Art of the Overhead (Linda Hilfling & Kristoffer Gansing)
 
- Joshua White (us) Artist Talk
Moderiert von Sandra Naumann (de)
Im Gespräch zwischen Kuratorin und Wissenschaftlerin Sandra Nauman und Joshua White, dem Gründer der Joshua Light Show, wird die Evolution von Live Cinema Improvisation von den 60ern bis heute untersucht. 
 
- A/V Live Performance von ZOLA, die auf dem folgendem Zitat basiert: "The fundamental problem of communication is that of reproducing at one point either exactly or approximately a message selected at another point." A Mathematical Theory of Communication by C.E. Shannon. Der ungarische VJ ZOLA visualisiert in seinem AV-set Projektionsflächen  von relationalen Netzwerken und der Wahrscheinlichkeitsrechnung.

 

(Image: Courtesy of Joshua Light Show)

 

 

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