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Mit über 5.000 Teilnehmenden in unserem Archiv ist es sehr wahrscheinlich, dass du nicht alle Künstler*innen, Konferenz-Teilnehmer*innen und Partner in unserem Programm erlebt hast. Hier kannst du das nachholen:
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Seiten

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Year: 
Format: 
installation
Edition: 
1996

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Date: 
01.02.2008
Format: 
Partner event

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/text

Was macht ein echter Mann, wenn es zu Hause hart auf hart kommt? Er geht raus und kauft sich Zigaretten. So zumindest lautet die Männerfantasie, wie Sarah Sharma es in ihrer Keynote für den jährlichen Marshall McLuhan Salon, eine Kollaboration zwischen transmediale und der Kanadischen Botschaft, erklärt. Die Männerfantasie des Verlassens, des Sich-Zurück-Ziehens, des "Exit" oder Sexit, wie Sarah Sharma sie betitelt, erfüllt das maskuline kulturelle Imaginäre auf jeder gesellschaftlicher Ebene, vom häuslichem bis hin zum politischen Bereich. Nach Grexit und Brexit sollte es reichlich klar sein, dass "herausziehen", also einen Rückzieher machen, eine täuschend einfache Lösung für die Irrungen und Wirrungen des realen Lebens sind und dass darüberhinaus diese priviligierte Strategie Männern vorbehalten ist. In folgendem Essay präsentiert Sharma die wesentlichen Punkte ihres faszinierenden, herausfordernden und ihres konzeptionell wertvollen Vortrags.